Pfarrer Ulrich Sickinger freute sich, in der Dogerner Pfarrkirche Nadja Schilli als neue Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein begrüßen zu können. Die 35-Jährige ist im badischen Kappel-Grafenhausen aufgewachsen. Zunächst arbeitete sie zehn Jahre lang bei der Versicherung AOK.

Erfahrung mit Religionspädagogik

In dieser Zeit sei bei ihr die Begeisterung in der Kinder- und Jugendarbeit gewachsen. "Ich habe mich dann nach einer persönlichen Phase des Infragestellens und Suchens für eine berufliche Veränderung entschieden", berichtet Schilli im Gespräch mit dieser Zeitung. Nach dem Studium der Religionspädagogik an der Fachakademie für Pastoral- und Religionspädagogik in Freiburg von 2011 bis 2014 und anschließendem Praktikum in Mannheim war die 35-Jährige die vergangenen drei Jahre in der Seelsorgeeinheit Konstanz im Einsatz.

Wunsch nach Zusammenarbeit in größeren Einheiten

Zu ihrem Wechsel an den Hochrhein sagt Schilli: "Ich bin dankbar, hier eine neue Wirkungsstelle gefunden zu haben." Ein wesentlicher Grund für den Wechsel war der Wunsch nach Zusammenarbeit in einem größeren pastoralen Team, aber auch die Bereitschaft, Aufgaben in einer großen Seelsorgeeinheit zu übernehmen. "Eine große Herausforderung wird es sein, bei der großen Vielfalt der einzelnen Pfarreien Nähe und persönlichen Kontakt zu ermöglichen", betont Nadja Schilli.

Auch Religionsunterricht unter den Aufgaben

Dienstort der neuen Gemeindereferentin ist Waldshut. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen unter anderem die Firmvorbereitung in der Seelsorgeeinheit, Religionsunterricht in der Grundschule, Kinder- und Jugendpastoral, Begleitung von Gottesdienstteams und die Sternsingeraktion.