Vor 40 Jahren wurde der vom damaligen Bürgermeister Karl-Heinz Wehrle angeregte Helferkreis in der Gemeinde Dogern ins Leben gerufen. Dieser wurde vor fünf Jahren dann als "Nachbarschaftshilfe Dogern" neu auf die Beine gestellt. Aus der ursprünglich zehn Personen zählenden Gruppe sind nur noch Priska Knoblauch und Astrid Tröndle bis heute übrig geblieben. Damals wie heute wurden Fahrdienste angeboten, Besuche vereinbart, Einkäufe erledigt oder begleitet und alles getan, um gerade ältere oder einfach auf Hilfe angewiesene Personen aus ihrer Einsamkeit herauszuholen.

Nachbarschafthilfe "Miteinander-Füreinander"

Wenn die heutige Dogerner Nachbarschaftshilfe "Miteinander – Füreinander" auch in die Seelsorgeeinheit St. Verena eingebunden ist und in Kooperation mit der Gemeinde Dogern angeboten wird, so werden die Hilfeleistungen überkonfessionell realisiert. "Die Nachbarschaftshilfe zeichnet sich durch Flexibilität und Spontanität aus", versicherte Priska Knoblauch.

Rasche Unterstützung

Die angebotenen Hilfen seien keine Dauer-Beschäftigung, sondern würden überall dort umgesetzt, wo rasche Unterstützung gefordert sei. Von dem 15-köpfigen Helferkreis seien fünf Personen ganz aktiv. Sie leisteten in der Vergangenheit eine Vielzahl an Betreuungsstunden. "Die Zahl der Hilfeempfänger steigt", hat Priska Knoblauch festgestellt. Über sie als Ansprechpartner kommt der Erstkontakt zur Dogerner Nachbarschaftshilfe zustande.

In einer Zeit in der vielfach über Lohnsteigerungen nachgedacht wird, wolle die Dogerner Nachbarschaftshilfe bei ihrem Kostenersatz von 5 Euro pro Stunde und 30 Cent pro Kilometer für Fahrleistungen bleiben.