Voll besetzt war die Dogerner Gemeindehalle beim Neujahrsempfang. 350 Bürger waren der Einladung von Bürgermeister Fabian Prause gefolgt. Unter ihnen war auch die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller. Von der anderen Rheinseite aus Leibstadt war Gemeindeamann Hans-Peter Erne gekommen. Zu den Gästen gehörten auch zahlreiche Vertreter von Kirchen, Geldinstituten, den ortsansässigen Unternehmen und Vereinen. Für die musikalische Unterhaltung während des Rückblicks von Bürgermeister Fabian Prause auf das vergangene Jahr und des Ausblicks in die Zukunft sorgte das Blechbläser-Quintett Youth Brass von der Musikschule Südschwarzwald unter der Leitung von Eckhard Kopetzki.

Das Jahr 2019 war bestimmt von der Planung verschiedener Großprojekte, die größtenteils noch vom alten Gemeinderat angestoßen worden waren. Trotz der personellen Veränderungen im Gemeinderat, die das Wahlergebnis mit sich brachte, konnten schließlich durch Beschluss des neu gewählten Gremiums ohne zeitliche Verzögerung zukunftsorientierte Großprojekte auf den Weg gebracht werden. Seit der Wahl im Mai gehören dem Gemeinderat neben den sechs Vertretern der CDU und den vier Freien Wählern auch neuerdings zwei Vertreter der Nachhaltigkeitsliste an.

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Entsprechend intensiv waren die Vorbereitungen für den Architektenwettbewerb, an dessen Ende Frohwin Lüttin aus Konstanz als Sieger für die Planung des neuen Feuerwehrgerätehauses und des Kindergartens hervorging. Abgeschlossen wurden die Planungen für die Sanierung der Christof-Stoll-Straße mit dem im Dezember herbeigeführten Baubeschluss im Gemeinderat. „Wir rechnen mit dem Start der Arbeiten in diesem Jahr. Ebenso sehen wir als weiteres Ziel, nach Vorlage der Entwurfsplanung für die beiden Großvorhaben am östlichen Ortseingang rasch die Baugenehmigung zu erreichen und noch 2020 mit der Erschließung des Geländes starten zu können“, sagte Bürgermeister Fabian Prause.

Auch in Sachen Klimaschutz hat die Gemeinde Dogern im vergangenen Jahr Anstrengungen unternommen. Die Umstellung der Lampen auf LED wurde weitgehend abgeschlossen und eine zusätzliche Photovoltaikanlage auf dem Gemeindewerkhof errichtet. Der bislang eingeschlagene Weg soll alsbald mit einer weiteren PV-Anlage am Tiefbrunnen ergänzt und die Sanierung der Heizungsanlagen von Gemeindehalle und Grundschule zum Abschluss gebracht werden.

Bürgermeister Prause dankte allen, die sich engagiert und dazu beigetragen haben, dass sich die Gemeinde weiter entwickeln konnte und die durch ehrenamtlichen Einsatz mithalfen, dass Dogern ein lebens- und liebenswerter Ort ist. Auch künftig setze der Bürgermeister stark auf das Miteinander in seiner Gemeinde. Hierfür könnten gemeinsam mit der Bevölkerung zu erreichende erste Überlegungen zur Gestaltung des Hallenvorplatzes ein weiteres Zeichen sein. Bereits terminiert ist die Bürgerversammlung am 26. März 2020.

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