Gleich zweimal war die Dogerner Gemeindehalle voll besetzt, als 100 Akteure auf der Bühne das Familienmusical von Annette Sperling „Der Schmunzelstein“ aufführten. Vornehmlich Kinder und einige Erwachsene boten ein etwa einstündiges musikalische Erlebnis, an dessen Ende alle mit einem Lächeln einen „Schmunzelstein“ mit nach Hause nehmen durften.

Der an Lebenserfahrung reiche Einsiedler (Mathias Albiez) bestärkte die Schmunzelkinder auch künftig sich um ein gutes Miteinander zu kümmern und Freunde zu sein.
Der an Lebenserfahrung reiche Einsiedler (Mathias Albiez) bestärkte die Schmunzelkinder auch künftig sich um ein gutes Miteinander zu kümmern und Freunde zu sein. | Bild: Doris Dehmel

Seit Monaten war das gute Miteinander immer wieder Thema, in den von der Autorin geleiteten Gruppen. Sie hatte ihre Chorkinder auf diesen Auftritt bestens vorbereitet, den Erwachsenen die passenden Rollen zugeteilt und auch die Jüngsten in das Geschehen auf der Bühne mit eingebunden. Mitwirkende wie Besucher wussten am Ende: „Ich bin nicht allein – lasst uns Freunde sein“. Und um das gemeinsame Mittun, die Verlässlichkeit auf andere und schließlich der freundschaftliche Umgang aller ging es in dem mit Spannung aufgebauten Musical.

Verlässlichkeit und Freundschaft

Alles Situationen wie sie im täglichen Umgang mit einander vorkommen können. Mit selbst bemalten Schmunzelsteinen anderen eine Freude zu machen, war für die „Schmunzelkinder“ eine Selbstverständlichkeit bis die grauen Wölfe sich einmischten. Neidvoll hatten sie die Kinder beobachtet und ihnen geraten die Steine aus Gewinnsucht selbst anzuhäufen und keine mehr zu verschenken. Während die einen Schmunzelkinder sich dem bösen Ansinnen zuwandten, hatten die anderen doch große Zweifel.

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Gestärkt durch die Begegnung mit dem „Einsiedler Frederick“ (Mathias Albiez), der in seinem Leben schon viel Schmunzelsteine gesammelt hatte und den ihnen Mut zusprechenden alten Häsinnen wurden die grauen Füchse schließlich in einer gemeinsamen Aktion, an der auch die „Sonnenzwerge“ teilnahmen, unter viel Applaus des Publikums vertrieben. Diesem galt der Dank von Annette Sperling ebenso wie den vielen hinter den Kulissen engagierten Helfern und vor allem der hp.ebner stiftung pro dogern, ohne deren finanzielle Unterstützung es nichts zum Schmunzeln gegeben hätte.