Einverstanden ist der Dogerner Gemeinderat mit der von Ralf Mühlhaupt und Projektleiter Andree Binninger vom Büro Tillig Ingenieure GmbH vorgestellen Entwurfsplanung zur Sanierung der Hauptstraße West. Mit der vorgesehenen Erneuerung des Abwasserkanals einhergehend ist die Anlegung eines nördlich verlaufenden kombinierten Geh- und Radweges auf einer Länge von 400 Meter vorgesehen.

Komfortabler Begegnungsverkehr

Dieser kann bei der jetzt bis zu zehn Meter breiten Straße und unter Verwendung des vorhandenen Grünstreifens problemlos auf öffentlichem Gelände in einer Breite von 2.50 Metern angelegt werden. Ein „komfortabler“ Begegnungsverkehr ist bei der vorgesehenen Straßenbreite von 6.50 Metern gegeben, so Andree Binninger. Der in einem Vollausbau entstehende Geh- und Radweg endet an der Einmündung Gewerbestraße. Über diese soll der Radverkehr schließlich weiter nach Westen geführt werden. Sanierungsbedürftig ist auch der Straßenbelag auf dem durch die fehlende Fahrbahnmarkierung keine Verkehrsführung mehr erkennbar ist.

Neugestaltung des Kreisels

Im Zuge der vorgestellten Maßnahmen soll es auch zu einer Neugestaltung des seit Jahren massiv sanierungsbedürftigen Kreisverkehrs an der Kreuzung Hauptstraße/Rötestraße und Zollstraße kommen. Zudem wurde die Geh- und Radweggestaltung bis auf Höhe der Kirchstraße in einem Grobkonzept vorgestellt. Vorgesehen ist den Kreisel in einem Durchmesser von 22 Meter anzulegen, wobei der Innenraum 14  Meter ausmacht. Die vier Anschlussäste führen auf die vier Meter breite Kreisfahrbahn. Vor dem Kreisel wird der Radstreifen aufgelöst. Dessen Benutzer gelangen mit Überquerungshilfen direkt zur Durchfahrt des Kreisels. Nach Osten hin bis zur Einmündung Kirchstraße lasse sich bei einer vorhandenen Straßenbreite von 7.50 Meter, so der Planer, auf der Hauptstraße ein 1,50 Meter breiter Schutzstreifen für Radfahrer gut realisieren.

Bushaltestellen-Buchten kommen weg

Verschwinden werden die Buchten an den bisherigen Bushaltestellen. Eine gerade Anfahrt diene gleichzeitig auch der Barrierefreiheit. Von einer zukunftsfähigen Planung, in deren Zusammenhang auch ein möglicher Kanalanschluss für das Gebiet „Obere Hatteläcker“ vorgesehen sei, sprach Bürgermeister Fabian Prause. Notwendige Gespräche mit den Behörden und den Versorgungsunternehmen sind bereits vorgesehen.Vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde die westlich des Kreisverkehrs führende Hauptstraße in „Christof-Stoll-Straße“ um zu nennen. Betroffen davon sind lediglich Anwesen mit direktem Zugang zur Straße.