Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai bestimmen die Dogerner Bürger, welche Kandidaten ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat vertreten sollen. Als Entscheidungshilfe hat die SÜDKURIER-Redaktion Parteien, Wählervereinigungen und Listen aufgefordert, fünf Gründe zu nennen, warum Bürger deren Kandidaten wählen sollen. Hier die Argumente der Nachhaltigkeitsliste Dogern:

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  • Wir werden bei allen Entscheidungen das Hauptaugenmerk darauf legen, dass sie ökologisch und sozial nachhaltig sind, das heißt für uns, dass wir verantwortlich mit Geld aber auch den endlichen Ressourcen umgehen werden. Wir entscheiden uns für Investitionen, die, geprüft durch eine Ökogesamtbilanz, sinnvoll sind und nicht zukünftigen Generationen untragbare Kosten aufbürden. Verbesserungen bei allen zu leistenden Ausgaben und dem Verbrauch von endlichen Ressourcen sind möglich und nötig.
  • Wir möchten eine baubiologisch einwandfreie und damit gesunde Kita mit viel heimischem Holz und Naturmaterialien mit Eltern- und Kinderbeteiligung bauen, die zudem den höchsten Energiesparstandards entspricht. Den Kindern in Kita und Schule sollte ein hochwertiges, frisch zubereitetes Mittagessen aus regionalerzeugten, möglichst ökologischen Lebensmitteln angeboten werden. Spielstraßen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Jugend sollte einen selbstverwalteten Jugendtreff bekommen.
  • Für niedrige Einkommen bezahlbarer Wohnraum und barrierefreie Wohnungen sollen auf Gemeindegrundstücken durch eine Baugenossenschaft in Niedrigenergiebauweise gebaut werden.
  • Bei Baulanderschließungen ist auf sichere langfristige Nutzung zu achten. Gemeindeflächen, inklusive Kita und Schulgelände möchten wir mit einheimischen Wildpflanzen bepflanzen sowie kleine Gemüse- und Obstgärtchen anlegen. Dies kommt allen Dogerner Bürgern und der stark gefährdeten Insekten- und Vogelwelt zugute.
  • Wozu am Bürger vorbei beschlossene Projekte führen können, hat der Bürgerentscheid zum Rathausbau im Jahr 2018 gezeigt.
  • Wir wollen bei allen Projekten, bei denen Bürger mitgestalten wollen, Bürger auch mit einbeziehen.
  • Über die Form der Beteiligung wie Diskussionsforen auf der Gemeindehomepage, Bürgerversammlungen, thematische Arbeitsgruppen, Zukunftswerkstätten, AbstimmungsApps sollen die Bürger im Austausch mit dem Gemeinderat und Bürgermeister entscheiden.
  • Wir bemühen uns darum, dass Dogern zeitnah eine Auszeichnung als Fair-Trade-Gemeinde erhält.
  • Dadurch käme es zu einer Bündelung schon bestehender Aktivitäten zum fairen Handel, es würde von derDorfgemeinschaft soziale Verantwortung übernommen, Dogern würde sich positionieren als innovative und weltoffene Kommune mit Vorbildcharakter und könnte bis hin zu Partnerschaftsprojekten mit dem globalen Süden auch im schulischen Bereich das Bewusstsein für das Leben auf einer vereinten Erde fördern.