Der Standort für einen neuen Kindergarten und ein neues Feuerwehrhaus in Dogern steht fest. Am östlichen Ortseingang nördlich der Kreisstraße im Gewann „Alezer Süd“ sollen die beiden Vorhaben realisiert werden. Dies entschied der Gemeinderat bei einer Enthaltung in seiner öffentlichen Sitzung. Feuerwehr und Kindergartenleitung seien mit dieser Lösung einverstanden.

Baubeginn unklar

Wann der Baubeginn sein wird, konnte noch nicht endgültig festgelegt werden, da zuvor noch der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan zu fassen ist und letztlich der Zeitpunkt von der hierfür erwarteten Zuschussbewilligung abhängt.

Auswahl aus elf möglichen Flächen

Das vom Gemeinderat in seiner Oktobersitzung beschlossene Gemeindeentwicklungskonzept sieht den Schwerpunkt in den Projekten Kindergarten und Feuerwehrgerätehaus sowie die Entwicklung von Wohnbauflächen. Zunächst waren elf Flächen ins Auge gefasst worden. Darunter war auch das Gelände „Obere Hatteläcker – Untere Hatteläcker“. Diese sechs Hektar große Fläche soll allerdings weiter als Entwicklungsfläche vorgehalten werden.

Nach der Sondierung blieben noch vier Grundstücke übrig, die nach Wirtschaftlichkeit, Erreichbarkeit, Zentralität, Bebaubarkeit, Synergieeffekt, Größe und Zuschnitt der Grundstücksfläche sowie deren Beschaffenheit und Lage beurteilt wurden. Bei der letztlichen Entscheidung wurde auf das Grundstück „Breitmatten“ südlich der Kreisstraße am östlichen Ortsende von Dogern wegen der Besitzverhältnisse verzichtet.

Das Gelände „im Böhnler“/Birkinger Straße – südlich der evangelischen Kirche gelegen – wäre für eine spätere Erweiterung des vorgesehenen sechsgruppigen Kindergartens schon begrenzt gewesen. Auch die Bebauung eines Geländes „Unter der Ewies“ wurde schließlich auch wegen dem notwendigen Grundstückserwerb verworfen.

Bei der Standortfindung, die schließlich positiv für das Gelände „Alezer Süd“ ausging, wurde auch die Nähe zur Kreisstraße diskutiert. „Das Ortschild wird Richtung Osten versetzt und auf Höhe des Kindergartens Tempo 30 gelten“, so Bürgermeister Fabian Prause.

Was heute noch Ortsrand sei, könnte bei denkbarer späterer Umgebungsbebauung sich total ändern, wies Gemeinderat Michael Binkert Bedenken am Standort zurück. Schließlich hatte auch zur Entscheidung geführt, dass das Gelände in Gemeindebesitz ist und die Bebauung durch Kindergarten und Feuerwehrhaus Synergieeffekte bringe.