Seit 34 Jahren pflegt das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) einen engen Kontakt zu seinen Nachbargemeinden. Ebenso lang steht den Gemeinden der Standortregion, zu der auch Dogern zählt, ein Fonds für besondere Aufwendungen zur Verfügung. Der Fonds ist zweckgebunden und die bereitgestellten Mittel (für die Gemeinde Dogern sind das jährlich 18 000 Schweizer Franken) sollen für soziale, kulturelle oder sportliche Zwecke eingesetzt werden.

Hoffen auf Zuwendung für weitere fünf Jahre

Die Fondslaufzeit, so teilte Bürgermeister Fabian Prause im Gemeinderat mit, endet mit Ablauf des Jahres. Die nicht ausgeschöpften Mittel können nicht in 2019 übertragen werden. Es sei davon auszugehen, dass der Fonds 2019 für weitere fünf Jahre geöffnet wird, allerdings ist die Höhe nicht absehbar. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte der Gemeinde aufgrund der Unterstützung durch das Kraftwerk umgesetzt. Als Beispiele nannte Prause die Schulmensa, den Mehrgenerationenplatz und die Kinder- und Jugendförderung bei der Hallenbenutzung.

Beamer, Sand und Spielgeräte

Für das laufende Jahr machte Prause eine Reihe von Vorschlägen, um die Gelder abrufen zu können: Ein neuer Beamer für die Vereine, der im Rathaus verliehen wird (800 bis 1000 Euro), der Sandaustausch beim Beachvolleyballplatz (8000 Euro), das Dorffest, Spielgeräte für die Außenspielfläche des Kindergartens und wieder die Kinder- und Jugendförderung bei der Hallennutzung. Unverständnis lösten im Gemeinderat die hohen Sandkosten aus, da habe man wohl nicht auf die richtige Sorte gesetzt. „Offenbar liegt da der falsche Sand“, mutmaßte Heinz Jockers. Bürgermeister Prause sagte: „Der Sand, das ist schon ein Luxus, aber einen besseren gibt es nicht.“ Schließlich stimmte der Gemeinderat aber der Vorschlagsliste der Verwaltung zu.