Um in der Vorbereitungsphase für den Neubau des Kindergartens und des Feuerwehrhauses keine Zeit zu verlieren, unterbrach der Dogerner Gemeinderat die Sommerpause für eine weitere öffentliche Sitzung. Im Mittelpunkt stand die Durchführung eines Architektenwettbewerbs, die Festlegung der Jury-Mitglieder und der Preisgelder. Architekt Gerold Müller, der bereits in der Juli-Sitzung das Prozedere vorgetragen hatte, wird die am Jury-Tag fungierenden Fachpreisrichter über die Architektenkammer zusammenstellen.

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Mehrheitlich entschied sich der Gemeinderat für den Vorschlag, zwei Vertreter aus den eigenen Reihen als Sachpreisrichter in das Gremium zu entsenden. Nach dem die Abstimmung zweimal unentschieden ausgegangen ist, hat man sich auf einen Losentscheid geeinigt. So werden neben Bürgermeister Fabian Prause die Gemeinderäte Markus Rupp und Markus Uhlenbrock-Ehnes und vertretungsweise Felicita Adlung und Martin Lingg als Sachpreisrichter fungieren. Als beratende Mitglieder können Feuerwehrkommandant Andreas Rogg, Kindergartenleiterin Doris Schubert und Ortsbaumeister Andreas Gantert hinzugezogen werden.

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Die bei der europaweiten Ausschreibung eingegangenen Wettbewerbsarbeiten, die sich nach den Vorgaben des Auslobers und den in der Bekanntmachung genannten Entscheidungskriterien zu orientieren haben, werden in nichtöffentlicher Sitzung vom Preisgericht und grundsätzlich in einfacher Mehrheit entschieden. Dabei haben die Wettbewerbsteilnehmer ihre planerischen Vorstellungen für beide Gebäude vorzulegen.

Wettbewerb kostet 43 500 Euro

Nach dem das Preisgericht getagt hat, werden die Arbeiten dem Gemeinderat zunächst in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt und zeitnah die öffentliche Präsentation erfolgen. Schließlich wird sich dann die Ratsrunde in öffentlicher Sitzung mit der Beauftragung befassen. „Für die beide Projekte geht es in den Wettbewerbsarbeiten um Funktion und Gebäudehülle. Im weiteren Verlauf wird die Realisierung mit Nutzergruppen vorbereitet“, erläuterte Bürgermeister Fabian Prause. Der Gemeinderat hat entschieden, für den Architekten-Wettbewerb 43 500 Euro bereit zu stellen. In dieser Summe sind auch die Kosten für das Modell enthalten.