Seit 100 Jahren besteht die katholische Frauengemeinschaft (Kfd) Dogern bereits. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst wurde im Pater-Gerster-Haus auf diesen Geburtstag angestoßen. Zuvor lobte Pfarrer Ulrich Sickinger das Engagement der Frauen und ihre wachsende Bedeutung in Kirche und Gesellschaft. Am Beispiel eines Baums, dessen gesunde Wurzeln notwendig sind, um schließlich zu blühen und Früchte zu tragen, erinnerte die Vorsitzende Monika Reuther an die Entwicklung der Dogerner Frauengemeinschaft. Immer wieder waren es Frauen, wie ihre Vorgängerinnen Martha und Astrid Tröndle, die mit einem Team an Vorstandsfrauen und vielen Mitstreiterinnen im Verein erfolgreiche Schritte in die Zukunft machten.

Wie Beate Tasse vom Kfd-Dekanatsteam, lobte auch Bürgermeister Mathias Guthknecht das Wirken der katholischen Frauengemeinschaft in der Pfarrgemeinde und darüber hinaus auch in der politischen Gemeinde Dogern. Viele Anlässe wären ohne die engagierten Frauen nicht denkbar, stellte Guthknecht fest. Längst seien aus vielen ursprünglich kirchlichen Anlässen heute besondere Tage für die ganze Gemeinde geworden.

Wenn die Frauen vieles auch im Hintergrund leisteten, sei es wichtig, diesen Geburtstag heute in der Öffentlichkeit zu feiern, stellte die Referentin für Frauenpastoral, Gabriele Trapp, heraus. "Die Frauengemeinschaften greifen wichtige Themen in Politik und Kirche auf." Und sie seien zudem eine spürbare Gemeinschaft auf Ortsebene. Sie seien eine bedeutende Verbindung, um gemeinsam unterwegs zu sein. Hier fänden Frauen aller Generationen die Möglichkeit, sich nach eigenen Talenten einzubringen. Dies alles verdiene Respekt und Anerkennung. Um auch künftig an den 100. Vereinsgeburtstag zu erinnern, wollen die Dogerner Frauen nun in der Nähe der Kirche einen Baum pflanzen.

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