Die Unabhängige Bürgerliste für eine nachhaltige Dorfentwicklung – Nachhaltigkeitsliste hat sich für die Kandidatennominierung zur Gemeinderatswahl am 26. Mai in Dogern getroffen. Markus Uhlenbrock-Ehnes, Initiator dieser Gruppierung, freute sich, dass acht Mitstreiter gefunden werden konnten.

Das könnte Sie auch interessieren

Es kandidieren: Marc Arnold (49), Hausmann; Tobias Gampp (22), Landwirt; Timo Hermann (18), Schüler; Paul Klahn (32), Gebäudetechniker; Margarete König (59), Lehrerin; Edwin Krämer (60), leitender Angestellter/Senior Consultant; Markus Uhlenbrock-Ehnes (56), selbstständiger Gärtner; Hannah Wolberg (18), Auszubildende. Sie entschieden sich für die alphabetische Reihenfolge auf dem Wahlzettel.

Das könnte Sie auch interessieren

Entsprechend der von Markus Uhlenbrock-Ehnes erarbeiteten Themensammlung sehen die Kandidaten auch die künftigen Aufgaben. „Vorrangiges Projekt, bei dem wir uns einbringen wollen, ist der Neubau des Kindergartens. Es soll eine baubiologisch vorbildliche Einrichtung mit viel Holz, möglichst aus dem eigenen Wald, entstehen“, erklärte Uhlenbrock-Ehnes.

Das könnte Sie auch interessieren

Gesundheit sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit sind für die Mitglieder der erstmals bei den Gemeinderatswahlen antretenden Liste von großer Bedeutung. Die Kandidaten sind für eine Fair Trade Gemeinde Dogern aufgeschlossen. Sie können sich ein „Pestizidfreies Dogern“ ebenso vorstellen wie die Einrichtung eines Klimabeirats. Ein weiteres Thema sei der Soziale Wohnungsbau durch eine Wohnbaugenossenschaft auf Gemeindegrundstücken und barrierefreie Wohnungen. In neuen Gebäuden soll die Nutzung von möglichen Blockheizkraftwerken geprüft werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Faire, umweltverträgliche Beschaffungsregeln für die Verwaltung werden ebenso angeregt wie der Beitritt zum Landschaftserhaltungsverband des Landkreises (LEV). Entsprechend der breiten Altersstruktur der Mitglieder will sich die Nachhaltigkeitsliste in Dogern auch für die unterschiedlichsten Alterklassen einsetzen und bei ausreichender Nachfrage die Einrichtung eines selbst verwalteten Jugendtreffs anregen.