Ein Geldregen von 6742 Euro von der Sparkasse Hochrhein kam über vier Dogerner Vereine. Wie sein Amtsvorgänger hatte auch Bürgermeister Fabian Prause den Vorschlag, in einem festgelegten Rhythmus alle 13 örtlichen Vereine zu gleichen Anteilen zu berücksichtigen, an das Geldinstitut weitergegeben. Mit der Bemerkung: „Die Vereine brauchen solche Spenden“, stimmte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hochrhein, Heinz Rombach, voll überein.

Heinz Rombach sieht für die Sparkasse positiv in die Zukunft

Für sie als regionale Bank, die mit den Menschen in den 20 Trägergemeinden eng verbunden seien, bedeutete die alljährlich wiederkehrende Spendenübergabe einen besonderen Höhepunkt. Dabei handle es sich nicht um einen Teil der Gewinnbeteiligung, sondern alleine um eine Vorstandsentscheidung. Schließlich würden die Vorschläge aus den Kommunen von der Sparkasse entschieden. Dies solle, so Heinz Rombach, auch künftig so sein. Die Sparkasse Hochrhein blicke trotz der sich stetig verändernden Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft. Auch bei längerem Anhalten der vorherrschenden Zinssituation werde die Sparkasse Hochrhein weiterhin stabil sein, prognostizierte Rombach.

Spende für Sportgeräte

Die Vereine lebten von der Hand in den Mund und könnten deshalb nur schwer die notwendigen Investitionen realisieren, erklärte der Vorsitzende des SV Dogern, Heinz Plaue. Mit der Spende in Höhe von 1685 Euro sollen Jugendtore angeschafft werden. Stefan Basler, Finanzchef des TV Dogern, des größten örtlichen Vereins, schilderte die Weiterentwicklung des sportlichen Angebots, weshalb die Spende zur Anschaffung von sogenannten Balance Pads für die Gleichgewichtsschulung und Kräftigung verwendet werden soll.

Auch andere Wünsche auf der Liste

Dankbar für solch finanzielle Unterstützung sei der Dogerner Theaterverein. Sie helfe dabei, sein selbst gestecktes Ziel zu erreichen, ohne Minus Bilanz ziehen zu können, sagte Michael Kreuzpointner. „Über Fastnacht ist kein Geld mehr zu verdienen“, sagte Volker Ebi von den Wiischmökchern. Mit der Spende sei es möglich, einen längst fälligen neuen Anhänger anzuschaffen.