Claus Bingold

Nach dem Ausfall der Heizungsanlage in der Grundschule, die auch die Gemeindehalle versorgt, hatte die Gemeindeverwaltung die Firma Solares Bauen aus Freiburg mit der Planung einer neuen Anlage beauftragt. Das Ergebnis stellte Mitarbeiter Frank Lorenz dem Gemeinderat Dogern vor.

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Untersucht hatte die Freiburger Firma vier Varianten: Gasbrennwertkessel plus Solarthermie-Anlage auf dem Dach der Gemeindehalle, Gasbrennwertkessel plus Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Gemeindehalle und der Schule, Gasbrennwertkessel plus Blockheizkraftwerk und Gasbrennwertkessel plus Holzhackschnitzelkessel.

Als wirtschaftlichste Variante empfahl Frank Lorenz dem Gemeinderat, sich für die Kombination Gasbrennwertkessel plus Blockheizkraftwerk mit zusätzlicher Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 25 kWp (Kilowatt peak) zu entscheiden. Durch die Kombination mit der PV-Anlage (25 kWp) kann eine Autarkiequote der elektrischen Energieversorgung von etwa 65 Prozent erzielt werden.

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Die Kosten für Gasbrennwertkessel plus Blockheizkraftwerk betragen 196 149 Euro, für die Photovoltaik-Anlage 42 840 Euro. Der Gemeinderat stimmte geschlossen dem Vorschlag zu, sodass der Auftrag jetzt ausgeschrieben werden kann. Bis spätestens November soll die neue Anlage in Betrieb gehen.

Photovoltaikanlage wird erweitert

Der Gemeinderat gab auch grünes Licht für die Erweiterung der bestehenden Photovoltaik-Anlage (Leistung 48 kWp; jährlicher Ertrag: 40 000 Kilowattstunden) auf dem Dach des Bauhofes, sodass die Ausschreibung zügig erfolgen kann. Die Montage ist im August geplant, um den Sommer nutzen zu können. Mit der Planung beauftragt war ebenfalls die Firma Solares Bauen. Die Kosten für die Anlage mit einer Leistung von 40 kWp (jährlicher Ertrag: 34 000 Kilowattstunden) werden mit 81 000 Euro beziffert. Dafür sind 120 000 Euro im Etat eingestellt.