Im Forstjahr 2018 sind im Gemeindewald Dogern 1458 Festmeter Holz eingeschlagen worden. Die Einnahmen lagen bei 43.375 Euro und die Ausgaben bei 43.350 Euro, was mit einem positiven Betriebsergebnis von 25 Euro einer „schwarzen Null“ gleichkommt. „Dies ist auch das Ziel im Jahr 2020“, sagte der Leiter des Forstbezirks West, Markus Rothmund. Einstimmig hat der Gemeinderat den Forstbetriebsplan 2020 angenommen. Verabschiedet wurde der seit 2018 für Dogern zuständige Förster Manuel Nägele; als sein Nachfolger wurde Simeon Wiegert dem Gremium vorgestellt.

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Für den Gemeindewald in Dogern ist ein Hiebsatz von 13.600 Festmetern Holz festgelegt, aufgeteilt auf 5200 Festmeter in der Vornutzung und 8400 Festmeter in der Haupt- und Dauerwaldnutzung. Bei der jüngsten Forsteinrichtung hatte man einen Bestand von neben geringer vorkommenden Baumarten von 47 Prozent Rotbuche, 25 Prozent Fichte, sechs Prozent Gemeine Esche, sieben Prozent Ahorn und ein Prozent Douglasie bilanziert. „Diese Werte werden sich künftig ändern“, kündigte der Förster an. Auf den neu aufzuforstenden Waldgrundstücken wird sich der Anteil an den Baumarten ändern.

Hoffnung liegt auf Douglasien

Besondere Erwartungen setze man auf die trockenheitsresistenten und schnell wachsenden Douglasien. „Der Waldumbau wird einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren beanspruchen“, sagte Markus Rothmund, der auf die dreigeteilte Bedeutung des Waldes einging. Neben der Ökonomie der Holzvermarktung sei die Ökologie durch die Förderung Standort- und Klimastabiler Mischbestände ebenso wichtig wie die Sozialfunktion des Waldes als Naherholungsgebiet und immer stärker gefragter Aufenthaltsort naturverbundener Menschen.

„Im kommenden Jahr sind nur Sanierungshiebe vorgesehen“, erklärte Markus Rothmund. Der Forstbezirksleiter rechnet mit Einnahmen von 55.920 Euro und ebenso hohen Ausgaben. Diese teilen sich auf in Kosten für die Holzernte mit 38.080 Euro, Waldschutzmaßnahmen mit 3500 Euro, Betriebssteuern und Beiträge von 4340 Euro sowie Kosten für die Beförsterung und Verkehrssicherungspflicht von 10.000 Euro.