In diesem Jahr feiert der Dogerner Theaterverein 's Kommödle sein 20-jähriges Bestehen. Kaum jemand hätte bei der Gründung erahnen können, dass daraus ein jährlich wiederkehrendes Sommertheater wird. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Zahl der Stammbesucher stetig angestiegen und Neue kamen hinzu. Viele von ihnen haben in der Vergangenheit auch weitere Wege zurückgelegt, um dabei zu sein, wenn die professionellen Laienspieler in immer wieder andere Rollen schlüpften und zur Hochform aufliefen.

Mit Vorfreude: Monika Karle, Gabi Flügel, Marion Blossei, Felix Lohrer und Martin Kistler (von links) freuen sich, gemeinsam mit dem Ensemble dem Publikum in der zweiten Julihälfte das neue Theaterstück präsentieren zu können.
Mit Vorfreude: Monika Karle, Gabi Flügel, Marion Blossei, Felix Lohrer und Martin Kistler (von links) freuen sich, gemeinsam mit dem Ensemble dem Publikum in der zweiten Julihälfte das neue Theaterstück präsentieren zu können. | Bild: Verein

„Das 20-jährige Bestehen ist ein Grund zum Feiern und für das Jubiläum die Besucher mit Besonderheiten zu überraschen“, sagt Vorsitzende Monika Karle. Dank der Unterstützung der Besitzerfamilie Heinrich Dold und der Gemeinde Dogern konnte die restaurierte „Obere Mühle“ am nördlichen Ortseingang von Dogern als malerische Kulisse für das Theater ausgesucht werden. Aufgeführt wird ab 17. Juli die mit viel Lokalkolorit ausgestattete Komödie „Das Wirtshaus im Spessart“. „Die Spielsaison 2019 wird eine reine Freilichtsaison, wobei der überwiegende Teil des Publikums auf überdachten Plätzen sitzen wird. Eine Tribüne mit nummerierten Plätzen, die im Vorverkauf angeboten werden sollen, bietet beste Sicht“, versicherte die Vorsitzende Monika Karle.

Gastspieler willkommen

Das Publikum könne sich ganz auf das Theaterspiel konzentrieren. Vor den Aufführungen und in den Pausen werden Getränke und ein Imbiss angeboten. „Auch 2019 wird durch entsprechende Besetzung das Ensemble des Kommödles durch Gastspielerinnen und Gastspieler bereichert. Marion Blossei, die sich zusammen mit Jenny Lohrer um das Stück und die Regie kümmert, hat die Rollen gut besetzt“, freut sich Monika Karle.

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Sie erinnert aber auch daran, dass sie für einige Aufgaben rund um das eigentliche Theaterspielen auf Hilfe angewiesen sind. Vieles, was im Dorfkern und Hinterhof des Gasthauses „Hirschen“ ganz selbstverständlich vorhanden war, müsse jetzt am neuen Platz erst entstehen und nach der Spielsaison wieder spurlos verschwinden. Diese Herausforderungen nehme man im Jubiläumsjahr gerne an, ergänzt Felix Lohrer, der im Auftrag des Vorstands als technischer Leiter viele der notwendigen Vereinbarungen und Arbeiten plant und umsetzt.

Mit Spielfreude: Wie 2018 und die Jahre zuvor, werden auch beim diesjährigen Freilichttheater die Darsteller wieder ihr Bestes geben.
Mit Spielfreude: Wie 2018 und die Jahre zuvor, werden auch beim diesjährigen Freilichttheater die Darsteller wieder ihr Bestes geben. | Bild: Doris Dehmel