Ein besonderes Klangerlebnis hatten die Konzertbesucher in der St. Clemens-Kirche in Dogern. Die Gruppe Voix célestes, die tags zuvor in der katholischen KircheSt. Vinzenz im schweizerischen Eiken mit demselben Programm auftrat, bot am Neujahrstag in der gut gefüllten Dogerner Pfarrkirche einen musikalischen Genuss. Diesen honorierten die Besucher, die teilweise von weiter her kamen, um sich dieses musikalische Erlebnis zu gönnen, mit stehendem Applaus, was die Akteure mit Zugaben belohnten.

Wechselnde Orte

Die Sänger des Ensembles Voix célestes sind Christine Böhler, Katrin Günther, Julian Schiel, Eva Koch, Michael Küpfer, Andreas Dickerhof, David Bader, Sabina Döbele, Stefanie Ruhnke, Johannes Böhler und Simone Küpfer. Sie beeindruckten auch mit wechselnden Aufführungsorten. Im Chor, im Mittelgang und von der Empore aus boten sie eine breit gefächerte Auswahl an Lied- und Tonschöpfungen aus ihrem Repertoire. Von Stücken aus dem 16. Jahrhundert über Gospels bis zu zeitgenössischen Kompositionen geistlicher Chormusik und Instrumentalwerken mit Orgel, Klarinette und Geige spannte sich der Bogen ihrer Musik.

Präzision und Klangreinheit

Die Präsentation der Lieder und Kompositionen überzeugte in hohem Maße durch die überaus einfühlsame Interpretation, durch Präzision, Klangreinheit und gleichzeitig Klangfülle. Auf besondere Weise wurden die Konzertbesucher zum Einstieg ins neue Jahr an Weihnachten erinnert. Bei „We Three Kings Of Oriente Are“ interpretierten die drei Könige aus dem Morgenland auf ihre Weise den Besuch an der Krippe, vor der sie ihre Gaben niederlegten. Als Solisten wie auch gemeinsam sangen Johannes Böhler als Melchior, Andreas Dickerhof als Caspar und Michael Küpfer als Balthasar das aus der Feder von John Henry Hopkins stammende Werk, das mit dem Stück „Halleluja, Halleluja, tönt es über Erde und Himmel“ endete.