Ein Höhepunkt im kulturellen Leben der Gemeinde Dettighofen ist das Osterkonzert des Musikvereins. So war auch diesmal die Gemeindehalle voll. Als Gäste begrüßte der Vorsitzende Konrad Leber die Bürgermeisterinnen Marion Frei und Ira Sattler, Bürgermeister Jürgen Link, Altbürgermeister Gerhard Riedmüller, die Prominenz des Blasmusikverbands Hochrhein sowie Landtagspräsident im Ruhestand Peter Straub. Leber nutzte die Gelegenheit der Begrüßung und machte damit auch Werbung für ein Konzert im Sommer in Berwangen, bei dem in Form eines Wunschkonzerts Geld für die geplante neue Uniform eingespielt werden soll.

Das Jugendorchester DALJ unter der Leitung von Nicole Markhardt eröffnete den Abend. In allen Registern gut besetzt, zeigten die Jungmusiker eine erstaunliche Präzision an ihren Instrumenten. Auch das Repertoire kann sich sehen lassen: So wurde unter anderem Glenn Millers Stück „Little Brown Jug“ gespielt. Die Chemie zwischen Dirigentin und Akteuren stimmte offenbar.

Von Florian Hauser moderiert, starteten die Aktiven des Musikvereins unter der Leitung von Bernhard Zimmermann mit dem schwungvollen Marsch "Abel Tasman". Die mitreißende Melodie mit dem eindrucksvollen Mittelteil endete in einem beeindruckenden Fortissimo. Auch bei dem aus drei Teilen bestehenden Stück "Tumaco" wussten die Musiker zu überzeugen. Vor allem der melancholische Mittelteil und die musikalisch gut dargebotene Marktszene wussten zu gefallen. Mit dem Stück „Hibiki“ verabschiedete sich der Musikverein in die Pause.

Mit dem Zauberer von Oz ("The Wizard Of Oz") ging es in den zweiten Teil des vielseitigen Programms. Vor allem das unvergessliche Lied „Over The Rainbow“ fand im Publikum besten Anklang. Nach Rio entführte das Stück „Carioca“; hier bewiesen die Solisten Konrad Leber (Trompete), Gerd Schaub (Klarinette), Nicole Markhardt (Querflöte) und Philip Wegener (Posaune) sowie das Schlagzeugregister ihr Können. Bekannte Ohrwürmer von Herbert Grönemeyer gab es bei dem abschließenden Medley mit so bekannten Titel wie „Männer“ oder „Mensch“ (mit Christine Leber als Solistin). Dass der Musikverein und Dirigent Bernhard Zimmermann um Zugaben nicht herumkamen, verstand sich nach dem gelungenen Konzert von selbst.