Einen Scheck über 10.000 Euro überreichten die Vertreter der Badischen Versicherungen (BGV) der Feuerwehr Dachsberg im Dachsberger Rathaus. Das Vorstandsmitglied der Badischen Rechtsschutzversicherung Roland Fahrner sprach die Schadensverhütung als satzungsgemäße Aufgabe seines Versicherungsunternehmens an, Grund für die aktuelle Spende sei daneben aber auch die Wertschätzung des Ehrenamtes.

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Mit ihm zusammen war Ulrich Franz als zuständiger Betreuer vor Ort zur Schecküberreichung gekommen, für Dachsberg waren Gesamtkommandant Michael Denz anwesend sowie der stellvertretende Abteilungsleiter der Abteilung Süd und gleichzeitig Feuerwehrausbilder Christoph Denz sowie Bürgermeister Stephan Bücheler, der zudem auch der stellvertretende Abteilungsleiter der Abteilung Nord ist.

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Für die BGV, als gemeinsames Tochterunternehmen des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbandes und der Öffentlichen Versicherungs-Anstalt der Badischen Sparkassen einer der wenigen Kommunalversicherer überhaupt, ist Fahrner bis zu 20 Mal pro Jahr zu einer solchen Scheckübergabe unterwegs. Gerade jetzt, so Fahrner, da die Haushalte der Kommunen coronabedingt besonders klamm seien, freue er sich über diese Aufgabe ganz besonders. Gesamtkommandant Denz verwies auf die Kosten von rund 2000 Euro, die der Feuerwehr allein durch die Ausrüstung pro neu ausgebildetem Feuerwehrmann entstehen, wobei er betonte, die Dachsberger Feuerwehrler seien hoch motiviert, aktuell habe er sechs zur Truppmannausbildung angemeldete Jungfeuerwehrler zu vermelden.

Auf die Problematik der Tagesbereitschaft angesprochen meinte Denz, im grenznahen ländlichen Raum sei diese aufgrund der vielen Pendler ganz besonders schwierig zu gewährleisten, umso wichtiger die Bereitstellung einer schlagkräftigen Ausrüstung.

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Hier nun komme die aktuelle Spende wie gerufen, sei doch das von 1987/88 stammende Aggregat des Rettungssatzes defekt und ein schneller Geräteersatz aus dem Gemeindehaushalt nicht zu finanzieren. Das generelle Ansteigen der Haftungsansprüche, die an die Feuerwehr, aber auch in anderen Bereichen des Gemeindelebens gestellt werden, identifizierte Bürgermeister Stephan Bücheler als Problem, das irgendwann nicht mehr bezahlbar sei und dazu führen müsse, dass einfach auch die Risikobereitschaft im Alltag wieder zunehmen werde.