Dachsberg benötigt pro Wintersaison im Durchschnitt um die 100 Tonnen Streusalz, wobei eine Fuhre jeweils 30 Tonnen umfasst. Das vorhandene Salzdepot im Bauhof in Finsterlingen hat ein Fassungsvermögen von genau 30 Tonnen, so dass Nachschub immer erst bestellt werden konnte, wenn der Vorrat fast aufgebraucht war. Das führte in der Vergangenheit zu Lieferengpässen.

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Zur Optimierung des Streudienstes hat die Gemeinde die Aufrüstung durch ein weiteres Salzsilo für das nördliche Gemeindegebiet beschlossen. Ein freistehendes Silo für 36 Tonnen ist bereits bestellt, der Rat musste noch dessen zukünftigen Standort klären. Laut Bürgermeister Stephan Bücheler hat die Standortsuche als günstigste Möglichkeit einen Platz unterhalb von Grundschule und Kindergarten auf der gegenüberliegenden Straßenseite ergeben, der gerade noch innerhalb des Bebauungsplanes liegt.

Keine Beeinträchtigung von Anwohnern

Dort bestehe keine Beeinträchtigung von Anwohnern, und der Wendeplatz sei für die Anlieferung ausreichend. Allerdings ist ein Befreiungsantrag wegen der Lage im Wasserschutzgebiet der Ballenbergquellen notwendig. Um deren Gefährdung auszuschließen, soll das anfallende Oberflächenwasser durch Baumaßnahmen, die der Bauhof selbst bewerkstelligen kann, sicher abgeleitet werden.

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Weiterhin stimmte der Rat einem Bauantrag zu Abbruch und Neuaufbau eines Wohngebäudes in Horbach zu. Da die Bausubstanz Mängel aufweist und die geplante Erweiterung auf den Bedarf des Eigentümers ausgerichtet ist, sollte der Antrag genehmigungsfähig sein, obwohl das Gebäude im Außenbereich liegt. Allerdings wird eine naturschutzrechtliche Beurteilung nötig.

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