Zu einem größeren Einsatz ist die Feuerwehr am Freitag gegen 19 Uhr ins Gebiet Urberger Säge ausgerückt. Auf der Ibacher Kluse, dem kleinen Stauweiher, war Öl gesichtet worden. Als Ursache wurde ein Leck in einem alten Öltank ausgemacht, wodurch Öl ins benachbarte Erdreich gelangte und durch den anhaltenden Regen in den Weiher geschwemmt worden war.

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Die Feuerwehr Ibach war mit zwölf Männern und zwei Fahrzeugen im Einsatz und regelte auch den umliegenden Straßenverkehr. Zur Eindämmung des Öls auf dem Weiher wurden weitere aufwendige Maßnahmen eingeleitet, die sich auch über den Freitag hinaus erstreckten. Die Feuerwehr St. Blasien rückte mit ihrem Boot „Gundula“, vier Fahrzeugen und 25 Mann an. Waltraud Zimmermann, Leiterin des Amts für Umweltschutz im Landratsamt Waldshut, war das ganze Wochenende über vor Ort. Sie bestätigte der Feuerwehr eine schnelle, ausgezeichnet organisierte Arbeit. Auch der Sägewerksbesitzer habe die Einsatzkräfte aktiv beim Einsatz unterstützt.

Gefahr gebannt

Am Montagvormittag war eine Chemikerin des Landratsamts vor Ort, die den Weg zwischen der Stelle der Verunreinigung und dem Eintrag in die Kluse ausfindig gemacht hat. Die ordnungsgemäße Entsorgung des verunreinigten Erdreiches – geschätzt um die 40 Tonnen – wurde umgehend in Angriff genommen. Damit dürfte dann die Gefahr weitgehend beseitigt sein. Der zeitnahe Aufbau von drei Ölsperren sowie die Zuhilfenahme von zusätzlichen Ölsaugwürfeln der Waldshuter Feuerwehr verhinderten eine weitere Ausbreitung des Öls. Für Steinbächle und Alb besteht laut Einschätzung der Fachleute keine Gefahr, die eingebrachten Ölsperren bleiben indes vorerst noch erhalten.