Der traditionelle Dachsberger Kohlenmeiler auf dem Waldsportplatz in Wolpadingen ist in diesem Jahr im kleinen Kreis in Glut gesetzt worden. Eine spontan gegründete achtköpfige Rathausband umrahmte den Anlass musikalisch.

Bürgermeister Stephan Bücheler lud alle Interessierten ein, die Köhler während der Phase der Verkohlung zu besuchen – natürlich unter eigenverantwortlicher Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Bücheler wünschte dem Köhlerteam „Gut Brand!“ und verlas zudem noch ein anonym überliefertes Köhlergedicht aus einer Zeitschrift von 1803. In Glut setzen durften den Meiler in diesem Jahr unter der strengen Regie von Köhlermeister Karl Stoll die beiden Jungköhler Marc Schäuble und Markus Haselwander.

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Die Köhler hatten am 28. Juli mit dem Meileraufbau begonnen. Mit 18 Ster ist der diesjährige Meiler etwas kleiner ausgelegt als in den Vorjahren, aber die Köhlertruppe ließ es sich auch unter Coronabedingungen nicht nehmen, für die Gemeinde die weit über die Region hinaus als ausgesprochen ergiebig bekannte und gelobte Holzkohle zu produzieren. Diese wird dann übers Jahr hinweg in handlichen Säcken wieder im Dachsberger Rathaus erhältlich sein. Um die Monatsmitte sollte der Meiler seine Arbeit dank der Betreuung durch die Köhler, die rund um die Uhr auf die geregelte Verkohlung achten, erledigt haben und geöffnet werden können.

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