Mit den beiden anstehenden Bebauungsplänen „Reitplatz Vorderes Feld“ in Unteribach und „Ibacher Säge“ hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung abschließend befasst. Zur Erläuterung der letzten eingegangenen Anregungen waren die beiden Experten, Isolde Britz von der Stadtbau-Lörrach und Siggi Kunz von der Firma Galaplan, nach Ibach gekommen.

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In Bezug auf die Ibacher Säge waren dank der umfangreichen Vorarbeiten inzwischen alle Voraussetzungen erfüllt, um den Bebauungsplan abschließen zu können. Angeregt wurde lediglich noch seitens der Behörden, über die beabsichtigte Ausweisung und das Vorgehen bei den benötigten Ausgleichsflächen einen Vertrag zwischen Vorhabenträger, Forst und Gemeinde abzuschließen. Dieser Anregung wird Folge geleistet.

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Die vorgeschlagenen ergänzenden Artenschutzuntersuchungen hingegen lehnte der Gemeinderat auf Anraten von Kunz ab. Zwar war der amtlich vorgegebene zu untersuchende Zeitrahmen nicht vollständig eingehalten worden, gegenüber dem tatsächlichen Untersuchungszeitraum aber keine neuen Erkenntnisse über etwaige Auswirkungen zu erwarten wären. Die Empfehlung, die Gewässerrandstreifen von fünf auf zehn Meter auszudehnen, wird dem Vorhabenträger anheimgestellt, da ohnehin kein Eingriff in die Gewässer geplant ist.

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Auch beim vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Reitplatz Vorderes Feld“ gab es keine wesentlichen weiteren Einlassungen. Einzig erklärtes Ziel der Planaufstellung ist es, wie Bürgermeister Helmut Kaiser nochmals betonte, alles Vorhandene rechtlich abzusichern. Bisher gab es keinerlei Beanstandungen seitens der Anlieger. Das Landwirtschaftsamt sprach lediglich die Empfehlung aus, in Richtung der Wohnbebauung eine Hecke zu pflanzen. Der Rat beschloss hierzu vorab noch den Abschluss eines Erschließungs- und Durchführungsvertrags direkt mit dem Vorhabenträger.

Spende für die Feuerwehr

Sehr gelegen kam, so Kaiser, eine Spende über 500 Euro zugunsten der Feuerwehr, über deren Annahme das Gremium zu entscheiden hatte. Die Feuerwehr brauche dringend Geld für die Anschaffung neuer Helme, Atemschutzgeräte sowie einzelner Teile der persönlichen Ausrüstung ihrer Aktiven wie Jacken oder Schuhe, erläuterte Kaiser. Die Zusammenstellung aller sicherheitsrelevanten Anschaffungen beläuft sich auf runde 6000 Euro.

Kalkaktion

Bürgermeister Helmut Kaiser sprach noch die anstehende Kalkaktion auf dem Weidfeld an. Zuletzt habe es so eine Aktion im Jahr 2017 gegeben, im vergangenen Jahr sei sie coronabedingt abgesagt worden. Die Gemeinde wird die Kalkung der gemeindeeigenen Flächen mit 6000 Euro aus den Einnahmen der Jagdpacht unterstützen. Die Landwirte werden zeitnah von der Gemeindeverwaltung angeschrieben, um den jeweiligen Eigenbedarf abzuklären.