Zu den laufenden Straßensanierungsmaßnahmen auf dem Dachsberg und zur Fortschreibung des Sanierungskonzeptes gab Planer Claus Baumgartner in der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres Auskunft. Die Gemeinde hatte einen Zuschussbescheid über 320.000 Euro erhalten zur Sanierung der Ortsstraßen „Am Kreuzfelsen“ und „Am langen Haus“ in Wittenschwand. Der Kostenrahmen war mit 350.000 Euro angegeben gewesen. Der Rat beschloss die Ausschreibung der Maßnahme, wobei die Eigenmittel von 30.000 Euro zu ergänzen wären durch zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der Wasserversorgung in Höhe von 40.000 Euro.

Probleme bei Engstelle

Die Sanierung der Straße am Kreuzfelsen teilt sich auf in reine Belagssanierung sowie Teilbereiche mit der Notwendigkeit zum Vollausbau. Zudem ergibt sich eine Problematik durch die geplante Beseitigung einer Engstelle im Bereich einer umbauten S-Kurve. Die bevorzugte Variante der Begradigung der Streckenführung scheitert bislang an der fehlenden Einwilligung eines der drei Anrainer. Sie würde die Arbeit der Schneeräumer und Müllabfuhr wesentlich erleichtern, während die Variante eines Verbreiterungsversuchs allein für diese Risikofaktoren keine wesentliche Verbesserung brächte.

Das könnte Sie auch interessieren

Auf die dringliche Nachfrage aus dem Ratsgremium erläuterte Baumgartner, die Ausschreibungsmassen würden sich bei beiden Varianten nur unerheblich unterscheiden, so dass auch nach der Ausschreibung zumindest bis zur geplanten Vergabe in etwa zwei Monaten oder sogar bis zum Baubeginn Mitte Mai die Planung noch überarbeitet werden könnte, also noch Zeit bliebe für weitere Verhandlungen mit dem betreffenden Anrainer.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Ausführungen Baumgartners zum weiteren Straßensanierungskonzept leitete Bücheler ein mit dem Hinweis auf die Masse von 59 Kilometern asphaltierter Straßen auf Gemeindegebiet, für die glücklicherweise bereits seit 2001 dieses Konzept zur nachhaltigen Sanierung aufgestellt und jeweils jährlich aktualisiert worden sei. Maßnahmen in Happingen stehen danach an. Dies sind die Ortsstraße Happenmoos mit Wiesenweg, dann die Gartenstraße und schließlich der Haldenweg, wobei erstere in etwa den gleichen Kostenansatz haben wie die beiden folgenden zusammen. Von diesen soll daher zunächst für die erste in diesem Jahr ein Förderantrag in Höhe von 350.000 Euro gestellt werden.

Die beiden weiteren mit zusammen 325.000 Euro sind dann für die Folgejahre vorgemerkt, wobei Bürgermeister Bücheler anmerkte, dass eine Antragspause bei der Straßensanierung eingelegt werden müsse, wenn die Feuerwehrausstattung an der Reihe sei.