Die Versammlung der Feuerwehrabteilung Dachsberg Süd brachte einige außerplanmäßige Neubesetzungen. Nachdem Abteilungskommandant Niko Ebner aus persönlichen Gründen sein Amt nicht mehr weiter ausüben konnte, war sein Stellvertreter Dirk Bär in die Bresche gesprungen. Nun wurde er offiziell zum neuen Abteilungskommandanten gewählt. Er hatte sich im Vorfeld seiner Wahl die Bestellung von zwei Stellvertretern ausbedungen. In dieses Amt wurden Christoph Denz und Bernhard Zipfel gewählt.

Auch ein neuer Schriftführer musste gefunden werden. Schließlich ließ sich Markus Schlegel dazu überreden, diesen Posten zu übernehmen. Als Ersatz für das bisher von Christoph Denz ausgeübte Kassenprüferamt wurde Markus Haselwander benannt, für den bisherigen Beisitzer Bernhard Zipfel rückte Jonas Vogelbacher nach.

Im abgelaufenen Berichtsjahr war die Feuerwehrabteilung Süd zu zwölf Einsätzen gerufen worden, die Hälfte davon bereits im Jahr 2018. Am 14. März 2017 wurde ein Brand an einem Stromverteiler in Hierbach gemeldet, am 1. Mai musste die Feuerwehr eine Landestelle für den Rettungshubschrauber ausleuchten. Am 23. Mai ging es um die Suche nach Glutnestern bei einem Schwelbrand in Urberg und am 30. September im Wald nahe der Loipenhütte unterhalb der Urberger Säge. Die Reihe der technischen Hilfeleistungen zur Beseitigung von auf die Straße gefallenen Bäumen begann am 14. Oktober und wurde massiv verstärkt im Januar 2018, wobei am 18. auch ein Auto beschädigt worden war. Hinzu kamen am 4. und 5. Januar Einsätze aufgrund von Starkregen und Hochwasser.

Auch Bäume, die Straßen versperrten, musste die Feuerwehrabteilung Dachsberg Süd beseitigen. Symbolfoto: Feuerwehr
Auch Bäume, die Straßen versperrten, musste die Feuerwehrabteilung Dachsberg Süd beseitigen. Symbolfoto: Feuerwehr | Bild: Feuerwehr

Aktuell besteht die Abteilung Dachsberg Süd aus 75 Wehrmännern, davon 38 Aktive, 24 gehören der Altersmannschaft an und 13 der Jugendfeuerwehr. Lehrgänge haben im vergangenen Jahr Stefan Ebner, Markus Maier und Lee Roy Vetter absolviert, fünf Feuerwehrler waren zur Atemschutzübung im Kaitle. Der durchschnittliche Probenbesuch lag bei 12 Proben mit 67 Prozent höher als im Vorjahr, was durch den großen Einsatz der Gruppe Zwei mit 80 Prozent zustande kam. Neun Wehrleute waren zu 100 Prozent anwesend.

Jugendleiter Markus Maier berichtete von 32 Proben und sechs Sonderproben der Jugendfeuerwehr mit einem Probendurchschnitt von 69 Prozent. Erstmals hatten die Jugendlichen an Spiel-Sport-Feuerwehr in Bernau teilgenommen, sie hatten das neue Feuerwehrhaus in Laufenburg besichtigt und in einer Probe den Umgang mit dem Feuerlöscher trainiert. Tobias und Alexander Rüd sowie Tobias Kaiser sind zum Truppmann 1-Lehrgang angemeldet und werden bald zu den Aktiven wechseln. Für die Aktivitäten der Altersabteilung berichtete Otmar Zipfel vom Besuch der Floriansmesse, des Kohlhüttenfestes und des Kreisseniorentreffens sowie einem Ausflug in den Landtag nach Stuttgart.

Gesamtkommandant Michael Denz erinnerte an die gemeinsame Herbstabschlussprobe im Beisein der Freunde aus Frankreich und kündigte die Anschaffung von Funkgeräten sowie den Austausch einiger Atemschutzmasken an. Bürgermeister Helmut Kaiser lobte den guten Ausbildungsstand und die Einsatzbereitschaft, die sich auch bei der ehrenamtlichen Sanierung der Florianshütte am Kaiser Rudolf-Platz unter der Leitung von Markus Berger, bei der Durchführung der Bewirtung am Kohlenmeiler oder bei der Alteisensammlung zeige.

Probenbeginn im Frühjahr ist am 9. April. Als feststehende Termine für 2018 gab Dirk Bär am Ende noch die Alteisensammlung am 28. April, die Floriansmesse in Eggingen am 4. Mai sowie die Kohlenmeilerbewirtung am 29. Juli bekannt.