Die Mitglieder des Kirchenchors Hierbach-Ibach zeigen sich mit Arbeit der seit einem Jahr amtierenden Vorsitzenden Ursula Berger zufrieden. Gemeinsam mit Chorleiter Martin Angell organisiert sie für den Chor 14 Auftritte.

Ein Jahr nach dem Wechsel von Hermann Schäuble, der dem Kirchenchor Hierbach-Ibach über 47 Jahre hinweg vorgestanden hatte, zu Ursula Berger als Vorsitzender gab es für die „Neue“ viel Lob bei der Hauptversammlung. Gemeinsam mit Chorleiter Martin Angell hatte sie für den Chor die stolze Zahl von 14 Aufführungen organisiert, der Chor hat erstmals gemeinsam mit einem Musikverein ein Jahreskonzert bestritten und sich inzwischen ein festes Repertoire für Geburtstage und Beerdigungen erarbeitet. Außerdem wurden im Jahr 2017 vier neue Sängerinnen aufgenommen. Marietta Schäuble konnte bei 45 Proben einen Durchschnitt von 78,7 Prozent vermelden. In ihrem Schriftführerbericht listete Silvia Kaiser die vom Chor mitgestalteten kirchlichen Anlässe auf wie: Dreikönig, Karfreitag und zum Patrozinium in Hierbach, am 8. Januar für die Seelsorgeeinheit im Dom von St. Blasien, am Ostersonntag, an Fronleichnam, zum Erntedank sowie am 28. Dezember in Ibach. Der traditionelle Gräberbesuch rund um Allerheiligen wurde vom Chor sowohl in Hierbach als auch in Ibach begleitet.

Auch die Messen in den Festzelten im Rahmen des Bezirksmusikfestes in Urberg und der Kohlenmeilertage am Waldsportplatz sowie die Messe beim Herbstfest der Trachtenkapelle Dachsberg in der Dachsberghalle hatte der Chor wieder umrahmt.

Besondere Ereignisse waren das Benefizkonzert zugunsten der Kinderkrebsklinik in Freiburg im März gemeinsam mit der Trachtenkapelle Dachsberg und der Gruppe Safer Sax gestaltet hatte, das eine Spende von 2135 Euro erbrachte, sowie die Mitwirkung beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand im November, bei dem der Chor einen eigenen Programmblock gestaltete.

Chorleiter Angell, dessen Einbürgerung 2017 ebenfalls vom Chor gefeiert wurde, lobte diesen für das relativ schnelle Erlernen neuer Stücke und riet, immer vorwärts zu schauen, auch wenn er teilweise eine recht ehrgeizige Stückauswahl treffe. Schließlich sei es wissenschaftlich erwiesen, dass Chorsingen gesund sei. Dabei sei Singen im Chor wegen des geselligen Aspektes dem Sologesang sogar noch überlegen. Umso mehr mahnte er an, sich trotz der vier Neueintritte stetig auch weiterhin um Nachwuchs zu kümmern. Pfarrer Jan dankte dem Chor für sein Engagement, mit dem er eine Form der Verkündigung praktiziere, die möglicherweise verständlicher sei als Worte, und mit dem er auch eine Visitenkarte für die Kirche nach außen hin darstelle. Als Ausblick auf 2018 nannte Ursula Berger die Bewirtung beim Patrozinium in Hierbach, die Altpapiersammlung in Ibach sowie die Mitwirkung beim Kohlenmeilertheaterabend am 1. August.