Vor der jüngsten Gemeinderatssitzung besichtigten die Ratsmitglieder den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen am Gebäudekomplex von Grundschule und Kindergarten, wo unter anderem Architekt Rolf Haselwander die zukünftige Farbgestaltung erläuterte. Demnach wird der vorherrschende Grundton ein helles Gelb sein, der Eingangsbereich soll in einem warmen Rot erstrahlen, markant und einladend zugleich. Die Türen bekommen einen Anstrich in hellem Grau, die Zargen werden in dunklem Anthrazit gehalten sein.

Neben den Türen prangt ein Streifen Orange, die Toilettentüren werden davon abgesetzt mit einem hellblauen Streifen versehen. Die Klassenzimmer schließlich sollen ebenfalls in hellem Gelb gehalten sein, die Wand hinter der Tafel bekommt ein kräftigeres Gelb.

Alles in allem also ein stimmiges Farbkonzept, das indes nicht der eigentliche Grund der Besichtigungstour durch den Gemeinderat war. Nachdem der erste Bauabschnitt nämlich sich nun seinem Ende zuneigt, hat sich im Zuge der Feststellung, dass zukünftig dringend eine dritte Kindergartengruppe erforderlich werden wird, in der die ganz Kleinen ihren Platz finden sollen, die Idee breitgemacht, die Bereiche von Kindergarten und Schule jeweils in sich kompakter zu organisieren.

Derzeit wird in Gesprächen mit dem Landratsamt geklärt, ob eine Nutzungsänderung denkbar wäre dahingehend, dass die Schule komplett in den Altbau umzieht und der Kindergarten als Ganzes den Neubau zugesprochen bekommt. Diese Lösung wäre sowohl in Bezug auf die Einhaltung der notwendigen Aufsichtsmaßnahmen als auch aus Sicht der Raumaufteilungsmöglichkeiten für alle Beteiligten von Vorteil. Konkret soll die Erörterung dieser Punkte auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung kommen.