Gleich zweimal auf den Advent einstimmen konnten sich die Dachsberger am Samstag auf dem Adventsbasar der Waldorfschule in Urberg und beim Adventsgenuss rund um den Rathausplatz in Wittenschwand. Da die Veranstaltung in Urberg um 11 Uhr begann, während die neue Form des Dachsberger Weihnachtsmarktes ab 14 Uhr langsam Fahrt aufnahm und mit einsetzender Dämmerung immer mehr Zulauf bekam, machten sich die beiden Angebote eigentlich kaum Konkurrenz, sondern ergänzten sich im Gegenteil recht gut.

Umfangreiches Angebot

Der Adventsbasar der Freien Waldorfschule durfte sich wieder großer Beliebtheit erfreuen und konnte die Besucher erneut mit einem umfangreichen Angebot überzeugen. Aufgrund des Engagements, das Eltern wie Schüler bei der Organisation gezeigt hatten, fanden die Besucher einen üppigen Geschenkemarkt und liebevoll dekorierte Adventskränze vor. Für das leibliche Wohl war am Goldenhof mit Kaffee und üppigem Kuchenangebot gesorgt, aber auch Herzhaftes konnte am Buffet geholt werden.

Auch das kleine Theaterstück „Josef in Nöten“ führten Kinder auf.
Auch das kleine Theaterstück „Josef in Nöten“ führten Kinder auf. | Bild: Karin Stöckl-Steinebrunner

Wie in jedem Jahr war auch der Andrang beim Unterhaltungsprogramm für die Kinder wieder groß. Wer sich tatkräftig selbst auf die Adventszeit einstimmen wollte, konnte seine Zeit mit Basteln, Nähen, Kerzenziehen oder dem Binden eines ganz persönlichen Adventskranzes füllen. Stimmungsvolle Momente boten Puppenspiel und Wichtelmarkt. Und natürlich lud auch ein Infostand dazu ein, sich über die Dachsberger Waldorfschule und deren pädagogisches Konzept zu informieren, was von ausgestellten Schülerarbeiten untermalt wurde.

Der Dachsberger Aventsgenuss feierte eine überaus gelungene Premiere, sowohl die vom bisherigen Weihnachtsmarkt übernommenen Angebote als auch die Ausweitung auf die Abendstunden wurden begeistert angenommen
Der Dachsberger Aventsgenuss feierte eine überaus gelungene Premiere, sowohl die vom bisherigen Weihnachtsmarkt übernommenen Angebote als auch die Ausweitung auf die Abendstunden wurden begeistert angenommen | Bild: Karin Stöckl-Steinebrunner

Am frühen Nachmittag machten sich beim Dachsberger Adventsgenuss auf dem Rathausplatz die Düfte von Zuckerwatte und Grillwurst heftig Konkurrenz, und manch ein Besucher ergatterte noch schnell einen der dekorativen, von der Grundschule Ibach-Wittenschwand angebotenen Adventskränze oder einen der gut sortierten Plätzchenteller der Wittenschwander Frauengemeinschaft.

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Ganz heimelig bildeten die Marktstände ihren Kreis um den Christbaum, die Auswahl an angebotenen Speisen und Getränken der Selbstvermarkter und heimischen Gruppierungen stand in nichts einem großen Weihnachtsmarkt nach. Die Dorfjugend war fleißig unterwegs, um ihre Tombolalose feilzubieten, im Rathausfoyer wartete eine leckere Kuchentafel auf die Besucher, die Plüschtiere der Rettungshundestaffel zogen die Blicke der Kinder auf sich, und auch so manche hochprozentige oder selbst eingemachte Köstlichkeit ging über die Theke, um vielleicht unterm Christbaum zu landen.

Strick- und Häkelwaren

Und auch Strick- und Häkelwaren für die kalte Jahreszeit waren liebevoll zurechtgelegt worden und wechselten ihre Besitzer. Im Obergeschoss bereiteten sich die Kinder mit Laternenbasteln auf den mit dem Nikolaus geplanten abendlichen Umzug vor, im Eingang des Rathauses wartete das Postamt des Christkindes auf den Einwurf der Wunschzettel. Und im Untergeschoss gaben die Viertklässler ihr Theaterstück „Josef in Nöten“ zum Besten. Am Abend flackerte dann ein lustiges Feuerchen inmitten des Platzes und die Stände waren weihnachtlich beleuchtet. Ganz Dachsberg und Umgebung schien nur darauf gewartet zu haben, endlich einen Adventsmarkt bei Nacht zu erleben. Also eine rundum gelungene Premiere.

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