Weiterhin ein gerne genutzter Pflichttermin ist der Besuch bei der Landesmesse für die Bürgermeister Helmut Kaiser (Dachsberg/Ibach) und Thomas Kaiser (Häusern). Die Tourismusmesse CMT hatte am Montag wieder der Landestourismustag veranstaltet. Touristiker und die Verantwortlichen für den Tourismus vor Ort kamen bei der Fachtagung ins Gespräch. Gleichzeitig wird immer auch etwas über den Tellerrand geschaut. Der Wettbewerb im Tourismussektor ist stark. Dachsberg, Ibach (beide Ferienwelt Südschwarzwald) und Häusern (Hochschwarzwald Tourismus GmbH) werben um Gäste bei der weltweit größten Publikumsmesse.

„Wir stehen mit der Ferienwelt Südschwarzwald gut da“ ist sich Helmut Kaiser sicher. Am Messestand schüttelte Kaiser mit zahlreichen Kollegen und Verantwortlichen der Tourismusbranche die Hände. Hier ein kurzes Gespräch, da ein persönliches Überreichen der Werbebroschüre an potenzielle Gäste – den beiden Bürgermeistern mit Namen Kaiser gefällt diese Rolle. Am Messestand der Ferienwelt Südschwarzwald ist beim Landestourismustag ein reges Kommen und Gehen.

Meist im Verbund am Stand vertreten

Ob politische Prominenz oder mit Hansy Vogt auch aus der bunten Welt der Unterhaltungsindustrie, die Bürgermeister wissen seit Jahren, wie wichtig der Messeauftritt ist. Schließlich kommen die potenziellen Gäste regelmäßig auf die abwechslungsreiche Messe. Eine Ausstellungshalle ist bei der Traditionsmesse nur für die Anbieter aus dem Land reserviert. Bei deutlich gestiegenen Standpreisen gehören Tourismusverbünde zur Regel; nur ganz wenige große Städte können sich einen Solostand leisten. Als ein Leistungspfeiler im Tourismusverbund Ferienwelt ist Dachsberg wie Ibach gut positioniert. Die touristische Abwechslung kommt bei den Besuchern am Messestand an.

In diesem Jahr hat sich der Besuch von Tourismusminister Guido Wolf am Stand der Ferienwelt deutlich verzögert. Beide Bürgermeister konnten nicht mehr warten und reisten pflichtbewusst ab. Heimattermine gehen vor. Am Morgen waren die neuen Trends im Tourismus im Rahmen einer Fachtagung vorgestellt worden. „Qualität – weiter denken“ und „Barrierefreiheit erarbeiten“ waren die Themen.

Ein Hotel als Wirtschaftsfaktor

Den Bürgermeistern sind neue Ideen mit nach Hause gegeben worden. „Schon ein Hotel kann starke Impulse in einer Region setzen“, umschrieb der Tourismusminister das ständige Bemühen im Wirtschaftssektor. Die eher kleineren Regionen hätten beste Chancen, weiterhin stark wahrgenommen zu werden – wenn zeitgemäß reagiert und agiert werden wird. Zumal der Tourismus weiterhin als Jobmotor vor Ort angesehen wird.

Die beiden Bürgermeister Kaiser hören das nicht zum ersten Mal, aber Bestätigung von Landesseite zu bekommen, bestärkt das Handeln. Und an sich zeigte die CMT mit vielen Impressionen erneut, wie kaufkräftig und reisefreudig die Stuttgarter Region ist. Die Hochschwarzwälder Gemeinden werden weiterhin immer als Gewinn im Tourismusbereich angesehen.