Zu einer Fahrzeugsegnung hatte die katholische Kirchengemeinde am Samstagmorgen auf dem Parkplatz des Paulinerheimes eingeladen – Pfarrer Horst Herz freute sich über zehn Autos, ein Fahrrad und ein Moped. Einige der Fahrzeughalter waren selbst anwesend, andere hatten ihr Fahrzeug dort zur Segnung abgestellt. Nach dem Gottesdienst am Gedenktag und zu Ehren des Heiligen Christophorus besprengte der Priester die Fahrzeuge und Gläubigen mit Weihwasser und segnete sie.

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Messnerin Rita Schüle verteilte Gutscheine, die im August im Pfarrbüro gegen einen gesegneten Christophorus-Anhänger als Erinnerung an den Feiertag eingetauscht werden können.

Zum ersten Mal sei die Fahrzeugsegnung am Christophorus-Gedenktag in der Seelsorgeeinheit in Bonndorf angeboten worden, sagte Pfarrer Horst Herz. Ob es am just zum Beginn der Zeremonie einsetzenden Nieselregen, am Termin oder am Premierencharakter lag – jedenfalls wären noch genügend freie Plätze für viele weitere Fahrzeuge vorhanden gewesen. Auf alle Fälle sei es ein mutiger Anfang gewesen und im kommenden Jahr sollte die Segnung wiederholt werden, hieß es.

Leben und Wirken des Heiligen

Christophorus zählt mit zu den am häufigsten dargestellten Heiligen des Abendlandes. Er lebte im zweiten Jahrhundert in Lykien, der heutigen südwestlichen Türkei. Gestorben ist er als Märtyrer vermutlich im Jahr 250 nach Christus. Christophorus gilt als Beschützer der Autofahrer, ist Patron des Verkehrs und vieler Berufsgruppen, die mit dem Verkehr etwas zu tun haben.

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Der Heilige wird meistens als hünenhafter Mann dargestellt, der auf seinen Schultern das Jesuskind durch die Fluten eines Flusses trägt. Der Name hat seinen Ursprung im Altgriechischen und bedeutet Christusträger.