Der Schulstart nach den Osterferien gestaltet sich am Bildungszentrum Bonndorf (BZB) wie das Aprilwetter – wechselhaft. Abschlussschüler der Realschule sind zunächst eine Woche im Präsenzunterricht, die Klassenstufen 5 bis 7 zunächst ebenso im Fernunterricht wie die Grundschüler. Ab der zweiten Woche ist Wechselunterricht angedacht, entscheidend bleibt die Corona-Infektionslage.

Realschule

Die Abschlussklassenstufen 9 (Hauptschule) und 10 (Realschule) finden sich ab Montag bis Freitag, 12. bis 16. April, im Bildungszentrum ein. Realschulrektor Felix Lehr schöpft zeitlich den kompletten Präsenzrahmen aus. Die Klassenstufen 5 bis 8 sind in dieser ersten Woche im Fernunterricht. Die Möglichkeit der Notbetreuung ist vorerst bis 30. April gegeben, da sich bislang nicht absehen lasse, welche Klassen wann in den Präsenzunterricht zurückkehren können, wird auf der Internetseite der Schule (über den Registerreiter Eltern/Downloads) mitgeteilt.

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Bedarfsanmeldungen der Notbetreuung sind der Realschulverwaltung bis Freitag, 9. April, über ein Formular mitzuteilen. Eine Mischung aus Präsenz- und Fernlerntagen sei für alle Realschulklassenstufen ab Montag, 19. April, vorgesehen, so Lehr. Die Ausgestaltung werde in der nächsten Woche je nach Infektionslage entschieden, derzeit denke er an zwei Präsenz- und drei Fernlerntage je Woche. Für Fernlerntage müsse noch eine Notbetreuung organisiert werden.

Grundschule/SBBZ

Für die Grundschule des BZB seien Fernlerntage ab 12. April vorgesehen, bestätigte Felix Lehr. Das Ministerium sieht in dieser Zeit die Einrichtung einer Notbetreuung vor. An der Grundschule ist ab 19. April ein Wechselbetrieb Präsenz- und Fernunterricht vorgesehen. Entscheidend bleibt das Infektionsgeschehen.

Schnelltests

Landesweit bestimmte das Kultusministerium ab 12. April zunächst eine freiwillige Teilnahme an Corona-Schnelltests, ab 19. April eine inzidenzabhängige indirekte Testpflicht in den Schulen. Das BZB fällt natürlich auch unter die Regelung: Wird im Landkreis Waldshut die 7-Tage-Inzidenz von 100, die das Gesundheitsamt festlegt, überschritten, ist ein negatives Schnelltestergebnis Voraussetzung (es gelten Ausnahmen etwa für Abschlussprüflinge), um am Präsenzunterricht und der Notbetreuung teilzunehmen. Getestet werden soll in der Regel in den Schulen.

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Angestellte und das Kollegium des Bildungszentrums sind verpflichtet, sich Tests zu unterziehen. Ab dem zweiten Tag nach Bekanntmachung einer 7-Tage-Inzidenz über 100 besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für alle Personen, die keinen negativen Testnachweis erbringen können. Für Bonndorf bedeutet dies: Nicht getestete Schüler wechseln in den Fernunterricht.

Land unterstützt

Das Land kündigte an, über die Kommunen, also in Bonndorf die Stadtverwaltung, Testkits an die Schulen zu liefern. Finanziell unterstützt werden die Schulträger mit einem Sockelbetrag je Schule von rund 550 Euro.