Der ehemalige Grundschulrektor Alfred Faller lebt in Hinterzarten und leitet dort das Skimuseum. Noch immer grüßen ihn Ehemalige, wenn er denn mal in der Bonndorfer Kernstadt vorbeischaut.

Alfred Faller unterrichtete nahezu 40 Jahre an den Bonndorfer Schulen. Heute geht der pensionierte Lehrer ganz und gar in der Leitung des Schwarzwälder Skimuseums Hinterzarten auf. Kaum in Pension, übernahm Alfred Faller im Januar 2013 die ehrenamtliche Leitung des Skimuseums.

Eine überaus spannende, erfüllende Arbeit, für die er von der Hinterzartener Skilegende Georg Thoma angefragt worden sei, erzählt der heute 72-Jährige im Gespräch.

Etwas Stolz schwingt mit, wenn Alfred Faller von den 10.800 Museumsbesuchern im vergangenen Jahr berichtet, die die einzigartige Einrichtung bei Führungen, Veranstaltungen und Ausstellungen aber auch Standesamtlichen Trauungen besuchten.

Es sei zeitweise ein Halbtagesjob, den er übernommen habe – es mache jedoch Spaß. Zumal er in den vergangenen Jahren in den Genuss gekommen sei, sportliche Persönlichen wie etwa die Skispringer Sven Hannawald, Martin Schmitt oder auch Dieter Thoma, den Neffen von Georg Thoma, kennengelernt zu haben.

Durch Georg Thoma habe er auch Veranstaltungen wie die „Wahl zum Sportler des Jahres 2018“ in Baden-Baden besuchen dürfen, sei mit Mitgliedern der Europa-Park-Familie Mack zusammengekommen. Im vergangenen Jahr beendete Faller eine fünfjährige Legislatur als Gemeinderat in Hinterzarten.

Derzeit hat er noch die Leitung der Außenstelle Hinterzarten der VHS Hochschwarzwald inne. Und wenn bei diesem Engagement noch Zeit bleibt – dann für Garten- und Hausarbeit, aber auch Treffen mit Freunden, die Bike-Touren unternehmen.

Ein echter Hochschwarzwälder wie Alfred Faller fährt natürlich auch Ski, war er doch an die 35 Jahre Skilanglauftrainer beim Ski-Club Bonndorf. Ab und an fahre er auch mit dem Mountainbike in den Bonndorfer „Kranz“, erzählt er. Dort treffe er auf so manchen ehemaligen Schüler aus seiner Lehrerzeit. Die meisten kennen ihn noch und grüßen. „Das freut mich dann ganz besonders.“