Das Schloss Bonndorf ist als Kulturzentrum des Landkreises Waldshut über die Grenzen hinaus bekannt. Gebeutelt durch die Pandemie, arbeitet das Team um Susanna Heim, Leiterin des Amts für Kultur und Öffentlichkeitswesen, an mehreren Programmvorstellungen für die kommende Saison. Ein klassisches Jahresprogramm, wie aus früheren Jahren gewohnt, soll es nicht geben.

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Die Pandemie habe für eine kurzfristig ausgerichtete, gleichzeitig aber auch agilere Planung gesorgt, erläuterte Susanna Heim auf Anfrage. Was durchaus auch von Vorteil sei. Der bereits in der vergangenen Saison eingeschlagene Modernisierungsweg des kulturellen Angebots im Schloss werde weiter beschritten. Und natürlich auch die ein oder andere Überraschung bieten. Ändern werde sich, dass auf ein Jahresprogramm verzichtet, stattdessen zweimal jährlich ein drei- bis viermonatiger Ausblick geboten wird.

Betrachte man rückblickend die Umstände, sei sie doch zufrieden mit dem im vergangenen Jahr auf kultureller Ebene Erreichtem im Schloss Bonndorf. Die Ausstellung mit Herlinde Koelbl sei sehr gut angenommen worden und habe überregional Beachtung gefunden. Die Regionale Kunstausstellung sei ebenfalls gut besucht gewesen, obgleich sie leicht hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurückgeblieben sei.

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Die musikalische Reihe sei ein großer Erfolg gewesen – für sie persönlich habe sich das Klavierkonzert mit Salem Askhar als Höhepunkt erwiesen. Die Konzerte litten unter der Pandemie – coronabedingt war die Zuschauerzahl auf 45 limitiert. Dies habe weh getan, hatte jedoch fürs Publikum beinahe schon einen etwas exklusiven Charakter.

Zu den Höhepunkten bei den Lesungen gehörte für Susanna Heim der Auftritt von Elke Heidenreich hinzu. Dieser war allerdings aufgrund der großen Nachfrage kurzfristig von Bonndorf nach Oftringen in die Klosterschür verlegt worden, da dort mehr Zuschauer dabei sein konnten – geistreiche Unterhaltung vom Besten.