Nur noch wenige Tage können sich interessierte Kinder oder auch ganze Familien auf die Corona-Schnitzeljagd der TuS-Turner begeben. Der ebenso interessante wie lehrreiche und lohnenswerte Streifzug durch Bonndorf stößt auf große Begeisterung. 123 abenteuerlustige Kinder begaben sich in den zurückliegenden Wochen auf die spannende Tour, um all die gestellten Rätsel zu lösen. Nun ist Schlussspurt angesagt, die Aktion endet nach dem Pfingstwochenende. Die letzten Laufzettel für die Schnitzeljagd liegen in der Sparkasse aus.

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Die Kleineren haben bei dieser Schnitzeljagd altersgerechte Bilderaufgaben, die Älteren etwas kniffligere Fragen zu lösen. Für die Jüngsten startet der Kurs an der Stadthalle und dauert knapp eine Stunde. Die Älteren beginnen bei der Windrose im Japanischen Garten und brauchen für die Schnitzeljagd rund drei Stunden.

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„Es ist in dieser alternativlosen Coronazeit ein Angebot für Familien, vor Ort gemeinsam etwas Spannendes zu unternehmen“, erläutern die Initiatorinnen Nicole Pfaff und Ulrike Dietsche. Die Reaktionen derjenigen, die sich bisher auf den Weg gemacht haben, sind durchweg positiv. „Sowohl Kinder als auch Eltern haben Spaß daran, wobei die Strecke unterschiedlich bewertet wird. Die einen finden es schwierig, können die Aufgaben nur mit Hilfe von „Telefonjokern“ lösen, andere meinen, es dürfte kniffliger sein. Wieder andere vermissen sportliche Einlagen und turnen am Ende noch ein bisschen“, fassen die Übungsleiterinnen die Rückmeldungen zusammen. Besonders freut sie die Großzügigkeit von Familie Filia. Die Betreiber des „Eiscafé Salvatore“ haben spontan das Sponsoring der Belohnung – eine Kugel Eis für jeden Teilnehmer – übernommen, sofern ein ausgefüllter Laufzettel vorgelegt wird.

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Im Juni greifen die beiden Frauen eine weitere Idee des Badischen Turnerbundes auf, um ihr bewegungsfreudiges Klientel in dieser trainingsfreien Corona-Zeit zu motivieren. Die Heranwachsenden sollen Bewegungspostkarten erstellen, die an markanten Stellen in und um Bonndorf aufgenommen werden. Fotomotiv könnte etwa ein Rad auf dem Lindenbuck, ein Klimmzug am Krummen Föhrle oder eine Pyramide beim Teehaus sein – um einige Beispiele zu nennen. Am liebsten wäre den Übungsleiterinnen freilich, wenn alle bald wieder richtig trainieren könnten. Gerade den Heranwachsenden setze nämlich der Bewegungsmangel während der Corona-Pandemie erkennbar zu.