Starke Orkanböen sind in der Nacht auf Donnerstag auf dem Feldberg gemeldet worden. Die Herbststürme machten sich aber auch im Raum Bonndorf bemerkbar. Bis in die Morgenstunden hinein hielt das stürmische Wetter an, das auch etliche Bäume entwurzelt hat.

Der erste Einsatz der Forstwirte der Stadt Bonndorf war am Rande der Waldstraße. Dort war ein mächtiger Baum auf ein Wohnhaus gefallen.

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Mit dem Forstschlepper und Motorsägen rückten die Gemeindemitarbeiter an. Fachmännisch und schnell war der Auftrag erledigt. Die Schäden am Hausdach allerdings blieben.

Der erste Einsatz der Forstwirte der Stadt Bonndorf nach dem Sturm: Ein Baum war auf ein Wohnhaus am Ende der Waldallee gestürzt.
Der erste Einsatz der Forstwirte der Stadt Bonndorf nach dem Sturm: Ein Baum war auf ein Wohnhaus am Ende der Waldallee gestürzt. | Bild: Wolfgang Scheu

Stadtförster Steffen Wolf war in Kontakt mit seinem Kollegen Rainer Epple vom Staatswald. Auf etlichen Straßen gab es aufgrund von umgestürzten Bäumen kein Durchkommen mehr. Der Kohlweg Richtung Schluchsee war betroffen, Georg Schübel und zwei Auszubildende hatten die Straße von der Rosshütte Richtung Glaserbuckhütte schon freigesägt und geräumt.

Sperrung

Der Kaibenlochweg – von Glashütte Richtung Holzschlag – blieb von Donnerstag auf Freitag gesperrt. Dort lagen etliche Bäume kreuz und quer auf der Fahrbahn. „Es waren auf den ersten Blick keine riesigen Abschnitte mit umgestürzten Bäumen, aber auch zwei oder drei reichen schon aus, um die Straße unpassierbar zu machen“, erklärte Stadtförster Steffen Wolf im Gespräch mit dieser Zeitung.

Sicherheit

Und Sicherheit geht auch für die Forstwirte vor. Erst bei nachlassendem Wind konnten sie mit der Räumung der umgestürzten Bäume von den Straßen beginnen. Das ganze Ausmaß der Schäden wird wohl erst am heutigen Freitag wirklich sichtbar sein.