Mülltrennung – dieses Thema war in den vergangenen Wochen in Bonndorf an der Grundschule des Bildungszentrums aufgegriffen worden. Die Klasse 4a mit Klassenlehrer Matthias Mybes besuchte ab Anfang Mai die Mitschüler, war von Zimmer zu Zimmer gezogen, um über Müllvermeidung aufzuklären und die Gefahren der Müllverursachung für die Umwelt deutlich zu machen.

Die Klasse stellte nun die Ergebnisse ihre Projekts „Mülltrennung in der Grundschule“ vor. Ziel des Projekt war es neben der Information der Mitschüler aber auch, bei der Stadtverwaltung für intensiveres Engagement zu werben, in der Grundschule für mehr Müllvermeidung zu sorgen.

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Bürgermeister Marlon Jost schaute in der Grundschule vorbei, um sich über das Projekt zu informieren. Er nahm auch Unterschriftenlisten entgegen, die die Kinder gesammelt hatten und auf denen sie ihre Forderungen unterstrichen. Dort sind mehr als 200 Unterschriften von Mitschülern, Lehrern und anderen am Schulleben beteiligten Personen zu finden.

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Bei der Projektvorstellung unterstrichen die Kinder die Dringlichkeit der Müllvermeidung beeindruckend. Sie hatten die Gebrauchsanleitungen der seit 7. Juni verwendeten Covid-Schnelltests (zwei Mal wöchentlich) gesammelt und aneinander geheftet. Dies ergab eine Papierschlange von an die 100 Meter, die sich durch die Flure der Grundschule schlängelte. Bei der Aktion der vergangenen Wochen war deutlich geworden, dass es selbst heutzutage keine Selbstverständlichkeit ist, dass Kinder im Grundschulalter wissen, welcher Müll wie entsorgt werden muss. Deutlich war aber auch geworden, dass es Kinder gibt, die sich über Müllentsorgung und -vermeidung Gedanken machen und sich dafür aktiv einsetzen.