Landwirtschaft spielt in Wittlekofen eine große Rolle. Derzeit plant ein Landwirt den Bau eines großen Legehennenstalls, über den bereits kontrovers diskutiert wird. Jetzt lag dem Gemeinderat Bonndorf in der jüngsten Sitzung noch ein Antrag zum Bau eines Bullenstalls in Wittlekofen mit einer Größe von etwa 20 auf zwölf Meter vor. Hier gebe es seitens der Anlieger bislang keine Einwände, gab Franziska Dietsche vom Stadtbauamt bekannt.

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Bürgermeister Michael Scharf riet dem Gremium dennoch dazu, eine Entscheidung über den Bullenstall zu vertagen. Dies deshalb, weil zunächst die immissionsschutzrechtlichen Fragen geklärt sein sollten – zum einen in Bezug auf die Legehennen, zum anderen auf die Bullen. Was die Immissionen betrifft, könne das zu einem Tanz auf dem Vulkan werden, befürchtete der Bürgermeister. Scharf schlug vor, zunächst einmal die Stellungnahmen der Fachbehörden, insbesondere des Landwirtschaftsamts, abzuwarten. Gleichzeitig machte Scharf aber auch deutlich, dass beide Antragsteller ein Recht auf eine zeitnahe Entscheidung haben.

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Stadträtin Heidi Saddedine (SPD) warf dazu ein, dass nach ihren Informationen kein Bullenstall, sondern eine Futterhalle entstehen solle. Dies würde dann keine zusätzlichen Probleme mit sich bringen. Auch diesen Punkt sollen die Fachbehörden klären, meinte der Bürgermeister, dann habe man die notwendigen Informationen, um im Gemeinderat über den Antrag entscheiden zu können. Dem Verwaltungsvorschlag, den Tagesordnungspunkt zu vertagen, stimmte der Gemeinderat geschlossen zu.

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Befürwortet wurde der Antrag zum Bau eines Einfamilienhauses in der Tiroler Straße in Holzschlag. Es sei erfreulich, wenn junge Leute in Holzschlag bauen wollen, so der Bürgermeister. Aber auch hier müssten noch die Fachbehörden gehört werden, liege das Baugrundstück doch im FFH-Gebiet, so die Informationen der Verwaltung. Erforderlich sei auch ein Gutachten, das vom Bauherren erstellt werden müsse.