Mit 38.082,38 Euro fördert der amerikanische Ametek-Konzern technischen Unterricht an der hiesigen Realschule. Mit dieser stattlichen Summe werden Experimentier-Sets für den Physikunterricht angeschafft, um die Themenfelder Elektrizitätslehre, Magnetismus oder auch Elektromagnetismus durch praktisches Üben besser zu veranschaulichen.

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Reales Arbeiten und erlebbare Realitätssituationen für Schüler haben vor allem an der Realschule einen hohen Stellenwert, machte Rektor Felix Lehr deutlich. Die großzügige Spende sei eine deutliche Bereicherung für künftige Stationsexperimente, welche schwerpunktmäßig mit Schülern der Klassenstufen fünf bis acht durchgeführt werden. Dass eigene Erlebnisse beim Experimentieren theoretisch Erlerntes ideal ergänzen, sei unbestritten. Auf diese Weise verbessere sich das Verständnis für naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen sowie deren Zusammenhänge. Wissenschaftspraktische Fertigkeiten und Fähigkeiten zum Problemlösen werden gefördert und dabei gleichzeitig Interesse sowie Motivation geweckt.

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„Corona hin oder her – es muss nach vorne gehen und es gibt kein besseres Sozialprogramm, als in Bildung zu investieren. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, etwas für Bonndorf und die Region zu tun“, sagte denn auch Uwe Lorenz, Geschäftsführer von Dunkermotoren, anlässlich der Scheckübergabe. „Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung fängt alles mit Mathe und Physik an.“ Er begrüße es, dass die „Ametek Foundation“ alljährlich Sozialprojekte auslobe. Infolge der von Personalleiterin Renate Heizmann sowie Personalreferentin Anja Parsiegla auf den Weg gebrachten Bewerbung habe sich die international besetzte Fachjury des Konzerns erfreulicherweise dafür entschieden, diese Summe dem Bildungszentrum zur Verfügung zu stellen.

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Bürgermeister Michael Scharf freute sich, dass er gerade in Zeiten, da Amerika mehr oder weniger über eine einzige Person dargestellt werde, von einer guten Freundschaft mit den amerikanischen Konzernvertretern von Ametek sprechen könne. „Die Amerikaner mögen zwar keine Steuern, sind aber immer sehr sozial und spendenbereit“, lobte er die Großzügigkeit des Unternehmens. Lob zollten er und Renate Heizmann auch dem Schulleiter, der binnen kürzester Zeit den Förderantrag entwickelt hatte.

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