Die Pläne eines Landwirts aus Wittlekofen, einen Legehennenstall für rund 12.000 Hühner zu bauen, bringen reichlich Diskussionsstoff ins Dorf. Es regt sich Widerstand gegen das landwirtschaftliche Projekt, befürchtet werden Geruchsimmissionen und Bodenerosion, außerdem eine Belastung von Gewässern und Grundwasser.

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Das Thema Legehennenstall stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montagabend. Eine Entscheidung über den Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung wurde allerdings noch nicht getroffen. Die Stadtverwaltung will seitens des Landratsamtes noch etliche Fragen geklärt haben, erläuterte Nicole Messerschmid vom Stadtbauamt. Ein entsprechendes Schreiben wurde der Behörde in Waldshut zugesandt. Solang eine Stellungnahme des Landratsamts noch aussteht, werde die Stadt keinen Beschlussvorschlag zu dem Antrag formulieren, sagte Scharf, der aber auch klarstellte, dass man sich nach einer Beurteilung an geltendes Recht halten werde.

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Vorgesehen ist zudem eine Infoveranstaltung, in der Vertreter des Amtes für Umweltschutz des Landratsamtes, Gutachter und Antragsteller Rede und Antwort stehen sollen. Eine offene Diskussion hält der Bonndorfer Rathauschef für notwendig, ebenso ein umfangreiches externes Geruchsgutachten, das seiner Meinung nach der Bauherr in Auftrag geben sollte. Wenn dies nicht der Fall sein wird, werde sich die Stadt durch ein Fachbüro beraten lassen, kündigte Scharf an. Wir berichten noch ausführlich.