Der zweite Dorf-Flohmarkt in Wittlekofen war noch etwas größer und auch noch etwas bunter als die Erstauflage vor einem Jahr. Initiatorin Nadine Ketterer freute sich: „Im vergangenen Jahr waren es 15 Stände, wo in offenen Scheunen, Garagen oder in Hinterhöfen Gebrauchtes in einwandfreiem Zustand feilgeboten worden war. Diesmal waren es mehr als 20.“ Die aktive Frau ist selbst schon lange begeisterte Flohmarktgängerin. Diesmal gab es sogar einen Plan mit allen Ständen für die Besucher, damit man kein Schnäppchen verpasste.

Gute Umsätze und zufriedene Kunden

Die Umsätze waren gut, so hörte man allenthalben. Zu sehen gab es einen Trachtenmodestand, junge Mädchen verkauften bunte Kinderbücher und Fahrräder, die zu klein geworden sind – und die ganz ohne Strom die nächste Generation fit machen werden – ein einheimischer Indianer ergatterte einige Felle, und einige Gartencafés luden ein zu Getränken, Kaffee und Kuchen.

Das Taschengeld dieser Mädchen wurde aufgestockt, und andere haben Freude an den Sachen, die sie nicht mehr brauchen, aber die gepflegt sind wie neu.
Das Taschengeld dieser Mädchen wurde aufgestockt, und andere haben Freude an den Sachen, die sie nicht mehr brauchen, aber die gepflegt sind wie neu. | Bild: Wolfgang Scheu

Regen kann die Stimmung nicht verderben

Froh waren sie alle, Besucher wie auch Anbieter, wieder einmal zusammenzukommen für einen Plausch mit Nachbarn und weiteren Besuchern, die Gesichter waren alle fröhlich. Daran konnte auch der gelegentlich einsetzende Platzregen nichts ändern. Keiner flüchtete, vom Ortseingang bis zum Stüdlehof von Corinna und Frieder Bündert wurden die Schirme aufgespannt, das Treiben ging weiter.

Breitbandinfos

Irgendwo in der Menge war auch das Bonndorfer Breitbandteam mit Petra Kaiser, Rudi Temesberger und Matthias Ketterer vertreten und eifrig bemüht, über die Möglichkeiten des neuen Anschlusses ans Internet für Hausbesitzer zu informieren. Praktische Fliegenklatschen gab es umsonst zur Beratung dazu bei ihnen.