Claudia Berbig ist seit 1. November als Ehrenamtskoordinatorin in der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach tätig. Berbig ist seit 1. November als Ehrenamtskoordinatorin in der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach tätig. arbeitete nach ihrem dualen Studium der Sozialen Arbeit für die Dauer von acht Jahren in der Behindertenbetreuung. Die vergangenen fünf Jahre oblag ihr die Sprachförderung am Kindergarten in Ewattingen, wo die verheiratete Mutter zweier Kinder aufgewachsen ist und lebt.

Der Schwerpunkt ihrer künftigen Aufgabe wird es sein, gute Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement in der Seelsorgeeinheit zu schaffen. Nach einheitlichem Grundstandard sollen ehrenamtlich engagierte Gemeindemitglieder gewonnen, in ihr Amt eingeführt und anschließend begleitet werden. Sie sollen angemessen an Entscheidungsprozessen beteiligt und ihr Einsatz gewürdigt werden.

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Als Ansprechperson sämtlicher ehrenamtlicher Helfer wird Claudia Berbig ihnen fokussierte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die 37-Jährige wird im Rahmen ihrer 30-Prozent-Stelle ehrenamtlich Tätige beraten oder zielgerichtet vermitteln.

Besonders liegt ihr daran, dass Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich engagieren, nicht nur still im Hintergrund bleiben, sondern sichtbar und bei entsprechender Würdigung ihres jeweiligen Engagements wertgeschätzt werden. Dadurch erhofft sie sich, dass die vorhandene Bereitschaft zum Mitwirken in der Kirchengemeinde erhalten oder sogar gesteigert werden kann. Begrüßen würde sie es, wenn Gemeindemitglieder sich mit Anregungen direkt an sie wenden.

Zusammenarbeiten wird Claudia Berbig unter anderem auch mit Sophia Malich. Die neue Kinder- und Jugendarbeiterin kennt ihr Aufgabengebiet von der Pike auf, ist sie doch selbst seit dem zehnten Lebensjahr Ministrantin in Bonndorf und engagiert sich seither lückenlos in der Jugendarbeit. Seit vier Jahren ist Sophia Malich Oberministrantin. Die Ausbildung der Ministranten wird künftig einer der Schwerpunkte ihrer Aufgaben sein.

Sophia Malich ist ab 1. Dezember in der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach hauptamtlich für Kinder- und Jugendarbeit zuständig.
Sophia Malich ist ab 1. Dezember in der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach hauptamtlich für Kinder- und Jugendarbeit zuständig. | Bild: Martha Weishaar

Ziel ist es, ein einheitliches Konzept zu entwickeln, nach welchem die Ministranten jeder einzelnen Filialkirche problemlos auch in einer anderen Kirche ihren Dienst verrichten könnten. Bisher hat jede einzelne Gemeinde ihre eigene Vorgehensweise. In zentralen, altersgerechten Veranstaltungen sowie Ausflügen sollen alle Ministranten der Seelsorgeeinheit miteinander vertraut werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit, die auf wöchentlich zwölf Stunden festgelegt wurde, wird die Mitwirkung bei der Vorbereitung zu Erstkommunion sowie Firmung sein. Bereits im vergangenen Jahr begleitete Sophia Malich ehrenamtlich Workshops, Projekte sowie einen Ausflug der Firmlinge.

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Mit drei älteren sowie drei jüngeren Geschwistern aufgewachsen, ist Kinder- und Jugendarbeit der 20-Jährigen quasi in die Wiege gelegt worden. Als Jugendtrainerin bei der DLRG und Skilehrerin beim hiesigen Skiclub hat sie auch anderweitig Erfahrung im Umgang mit Heranwachsenden. Beruflich orientiert sich Sophia Malich gleichwohl in eine andere Richtung. Sie studiert in Freiburg Geschichte und Archäologie – Themenfelder, welche die junge Frau seit jeher interessieren.

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