Auch die Gesamtwehr Bonndorf hält sich für einen potentiellen Hilfseinsatz in Rheinland-Pfalz bereit. Dies bestätigte auf Anfrage Pressewart Olaf Thor. Das Baden-Württembergische Nachbarbundesland war Mitte Juli von einem bislang unvorstellbaren Hochwasser getroffen worden. Aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind vier Züge Hochwasser und ein Zug Logistik – insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte in 29 Feuerwehrfahrzeugen – in den Katastrophengebieten im Einsatz, bestätigte die Landkreisverwaltung. Darunter befinden sich aus dem Landkreis Waldshut elf Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen.

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Die Gesamtwehr Bonndorf halte sich, wie in einem allgemeinen Aufruf von Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger gefordert, für eine mögliche Hilfeanforderung bereit, erläuterte Olaf Thor im Gespräch. Die Feuerwehr verfüge über zahlreiche Pumpen, die bei Hochwasserereignissen eingesetzt werden können, und exzellent ausgebildete Abteilungen. Über die prinzipielle Einsatzbereitschaft der Mannschaften hinaus seien Einsatzkräfte vorbereitet auf mögliche mehrtägige Einsätze. Die persönliche Schutzausrüstung jedes Feuerwehrmannes stehe ohnehin bereit, letztlich gehe es im Bedarfsfall um individuelle Abstimmungsfragen, etwa wer sich beruflich freimachen kann, Ersatzkleidung für den Einsatz und Persönliches zu packen. Hilfe biete ein Packliste für den Katastropheneinsatz, die den Feuerwehren vorliege.

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Die Anforderungskette für den Katastropheneinsatz ist klar. Von der ministerialen Ebene werden Einsatzanfragen über die Regierungspräsidien zu den Unteren Katastrophenschutzbehörden weitergeleitet. Danach werden die Feuerwehren informiert. Im Fall der Fälle wären Einsatzkräfte der Gesamtwehr Bonndorf bereit, so Olaf Thor.