Hin und wieder fallen Installationen aus vergangenen Zeiten auf, die längst überholt scheinen. So prägten über Jahrzehnte hinweg Fernsehantennen die Dächerlandschaften in Dörfern und Städten. Mit dem Einzug von Satelliten- und Kabelfernsehen in den 1980er Jahren sowie dem in diesem Jahrtausend folgenden Internetfernsehen verschwanden die meisten dieser sperrig anmutenden Metallgestänge. Viele der verbliebenen Fernsehantennen werden nicht mehr genutzt. Ihr Verbleib ist überwiegend der Tatsache geschuldet, dass Hausbesitzer Kosten oder Mühen der Demontage scheuen.

Das könnte Sie auch interessieren

Gleichwohl nutzen einige die alte Antenne bis heute, überwiegend in Kombination mit Satellitenfernsehen als „eiserne Reserve“. Mit der Digitalisierung des Antennenfernsehens, die in Deutschland größtenteils im Jahr 2017 abgeschlossen wurde, erreichte die Übertragung eine Qualität, bestätigen Nutzer dieser Technik. Auch bei extremer Wetterlage, etwa bei Gewitter oder heftigen Schneetreiben, bleibe der Empfang gut. Im Gegensatz zur Satellitenübertragung, die in solchen Fällen störungsanfällig sei. Sämtliche öffentlich-rechtlichen Sender können mit der alten Fernsehantenne ohne zusätzliche Kosten empfangen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kenner schätzen die klassische, terrestrische Fernsehantenne als einfache, gute Technik, die auch mit der neuen Generation von Fernsehgeräten kompatibel ist. Zudem ist sie weniger störungsanfällig als andere Übertragungsmöglichkeiten. In guter Lage können sogar österreichische Fernsehprogramme empfangen werden.