Einen bunten, riesengroßen Umzug bescherten die teilnehmenden Gruppen den vielen Besuchern entlang des Umzugsweges in Gündelwangen, beginnend am neuen Dorfplatz im Espan, über die Bundesstraße hin zum Festplatz am „Bermudadreieck.“

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Den vielfach närrisch kostümierten Zuschauern erläuterte Max Nägele die Gruppen, Motivwagen oder Einzelfiguren des Zuges. Vorneweg marschierte Narrenvater Ralf Lossau mit seinem Elferrat, gefolgt von einer nicht enden wollenden Reihe von bestens gelaunten Narren aus nah und fern. Musikalisch sorgten die Trachtenkapelle Gündelwangen mit ihrem Dirigenten Andreas Dörnte, aber auch die Gundelsteiner und das Katastrophenorchester, zwei tolle Gündelwanger Guggenmusik-Formationen, für den richtigen Ton.

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Mit der Burg ihres Räubervaters „Gundilo“ auf Rädern und einem futuristisch anmutenden Fahrzeug ins All aus Holzschlag zeigten die Narren ihr handwerkliches und fantasievolles Können.

Mit Burg: Die Räuber residierten in ihrem Räuberschloss und dies seit 66 Jahren.
Mit Burg: Die Räuber residierten in ihrem Räuberschloss und dies seit 66 Jahren. | Bild: Erhard Morath

Mit von der Partie waren die Sumpflochhexen, der Narrenrat, die Tannegger Burghüäter, die Pflumeschlucker aus Bonndorf, eine stattliche Anzahl Wellendinger Frösche, eine schauspielreife Gruppen Gündelwanger Puppenspieler und Jürgen Krisslers weibliche Elferräte, eine Fasnetgruppe aus Bonndorf. Letztere spielte wohl auf die reine Männerriege des Bonndorfer Narrenrates an und erntete viel Beifall.

Mit Zöpfen: Jürgen Krisslers Fasnetgruppe aus Bonndorf präsentierte den Bonndorfer Narrenrat, wie sie ihn sich in ferner Zukunft vielleicht erträumen – ganz weiblich. Bilder: Erhart Morath
Mit Zöpfen: Jürgen Krisslers Fasnetgruppe aus Bonndorf präsentierte den Bonndorfer Narrenrat, wie sie ihn sich in ferner Zukunft vielleicht erträumen – ganz weiblich. Bilder: Erhart Morath | Bild: Erhard Morath

Als Winzerin mit Ambitionen für einen Weinausschank im Zentrum trat Robert Kaltenbach in Aktion. Mit dabei waren die beiden Urgesteine närrischen Klamauks, Ursel Nehmer und Mechthild Nägele. Direkt aus Berlin vom Bundesamt für Strahlenschutz kommend widmeten sie sich in närrischer Manier, als Funken-Xaveri und Funke-Marie verkleidet, einer möglichen Elektrosmogbelastung. Und als das närrische Defilee geendet hatte, folgten auf dem Festplatz verschiedenen Vorführungen.

Mit Schutz: Mechthild Nägele und Ursel Nehmer vom Bundesstrahlenschutz.
Mit Schutz: Mechthild Nägele und Ursel Nehmer vom Bundesstrahlenschutz. | Bild: Erhard Morath