Die Hauptversammlung der Tannegger Burghüäter beinhaltete neben einem Jahresrückblick auf Veranstaltungen der Jahre 2018 und 2019 auch Neuwahlen des Vorstandes sowie die Neuaufnahme von Mitgliedern und einen Ausblick auf bevorstehende Auftritte in Bonndorf und bei befreundeten Narrenzünften des Schwarzwaldes. Vorsitzende Stefanie Golfier eröffnete die Versammlung und bedankte sich bei den „Männern“ für den Bau eines Bollerwagens mit Soundanlage, bevor sie zu den weiteren Tagesordnungspunkten überleitete.

  • Rückblick: Elke Fehrenbach rief in ihrem Bericht zahlreiche Aktivitäten in Erinnerung, die der junge Verein mit Bravour bewältigt hatte. Neben närrischen Ausfahrten und Fastnacht vor Ort glänzten die Mitglieder auch am Bonndorfer Weihnachtsmarkt, bei HGV-Festlichkeiten und bei der Bewirtung der Bonndorfer Stadthalle am Fasnetmendig. Narrenvater Clemens Podeswa spendete ein dickes Lob an die Burghüäter, ohne sie wäre die Stadthallenaktion zum Wohle der Fastnachtsnarren in Bonndorf nicht zu stemmen gewesen. Zahlreiche Termine für 2020 stehen bereits fest und werden den zwölf Vereinsmitgliedern zur Fastnachtszeit einiges Stehvermögen abverlangen.
  • Kassenlage: Jutta Golfier lieferte erfreuliche Neuigkeiten in ihrem Kassenbericht, die hohe Schlagzahl bei Arbeitseinsätzen hatte überaus positive Spuren in der Kasse hinterlassen. Udo Teichert und Katja Tröndle bescheinigten eine saubere Kassenführung, sodass die Entlastung für die Kassiererin und den Gesamtvorstand einstimmig erteilt werden konnte.
  • Wahlen: Die von Narrenvater Clemens Podeswa geleiteten Wahldurchgänge brachten folgendes Resultat: Marvin Kirchgessner (stellvertretender Beisitzer), Alina Kirchgessner (stellvertretende Schriftführerin), Lisa Jacklitsch (stellvertretende Kassiererin) und Tatiana Weiler (stellvertretende Vorsitzende).
  • Neue Mitglieder: Die Werbung neuer Mitglieder sei nicht einfach, gab Stefanie Golfier offen zu, trotzdem stünden zwei Anwärterinnen im Probejahr, wobei eine davon, Katja Tröndle nach höchst amüsantem Aufnahmeprozedere am Abend noch in die Reihen der aktiven Tannegger Burghüäter aufgenommen wurde. Geschicklichkeit, Humor, Mut, Gesangskunst frei von Eitelkeiten waren gefordert, so musste sie beispielsweise versuchen, unterm verriegelten Schandjoch fixiert, einen erlösenden Schlüssel in einer süßen Masse ausfindig zu machen. Schließlich erhielt sie die Maske der Burghüäter mit Kopfputz unter dem Beifall der Versammelten überreicht. Stefanie Golfier hofft wieder auf die breite Unterstützung und Mithilfe von Freunden und Gönnern, nur so sei es auch künftig möglich, am Fasnetmendig die Stadthallenbewirtung in bewährter Weise fortzuführen.

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