Derzeit sind die löblicherweise vielerorts angelegten Blühstreifen in aller Munde. Sie dienen als Bienenweide und farbenfroher Augenschmaus. Beides bieten auch natürliche Wiesen oder Wegraine mit ihrer großen Vielfalt an Blumen. Wie schön, dass es diese mancherorts noch gibt. Der dunkelblaue Wiesensalbei blüht in diesem Jahr, profitierend von der anhaltenden Trockenheit, überschwänglich.

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Esparsetten, Wiesenbocksbart, Margeriten, Glockenblumen, Roter Wiesenklee, Klappertopf, Wiesenknopf, Storchschnabel und mehr sorgen für einen unvergleichlichen Farbklang, an den kaum eine der im Handel angebotenen Blüh-Mischungen herankommt. Über allem schweben derzeit die zartlila Ackerwitwenblumen, sie zählen zu den Lieblingen vieler Tagfalter, denen sie den benötigten Nektar liefern.

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Wer Glück hat, entdeckt an einer sich selbst überlassenen Böschung oder neben einem Feld Taubenkropf-Leimkraut, aus Kindertagen als „Klöpfer“ bekannt oder gar Zittergras Insekten aller Art, unter ihnen natürlich auch Honig- und Wildbienen, tummeln sich in den vielen Blüten.

Auch die Esparsetten bieten reichlich Nektar für die Bienen.
Auch die Esparsetten bieten reichlich Nektar für die Bienen. | Bild: Jutta Binner-Schwarz

Das Schöne ist, dass all diese Wiesenblumen, wenn sie nicht zu früh geschnitten werden, zuverlässig jedes Jahr wieder kommen, ohne dass der Mensch sie zeit- und geldaufwändig anbauen muss. Sie versämen sich von selbst und sorgen so für Nachhaltigkeit.

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