Die erste Feier der Erstkommunion nach Ausbruch der Corona-Pandemie haben am Samstag in Bonndorf zwei Mädchen und vier Jungen gefeiert. Vieles war anders an diesem Fest. Abstand halten nach wie vor das Gebot der Stunde. In vier Gruppen aufgeteilt begehen die Kinder der Seelsorgeeinheit dieses Jahr das Fest ihrer ersten Kommunion.

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Die Gästekreise fallen deutlich kleiner aus, zumal allein schon die Sitzplätze in der Kirche begrenzt sind. Wobei bei diesem ersten Termin am Samstag viele Plätze im Gotteshaus frei blieben. Das feierlich musikalische Geleit der Stadtmusik vom Paulinerheim zur Kirche fällt in diesem Jahr ebenso aus wie das traditionelle Platzkonzert nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz. Im Festgottesdienst mit Pfarrer Fabian Schneider leisteten die Mädchen und Jungen ihren Beitrag zu Fürbitten sowie anderen Gebeten. Mario Isele umrahmte mit feierlicher Orgelmusik, Andrea Möhrle und Ruth Baumgartner mit Gesang und Gitarre.

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Die Freude der Erstkommunikanten an ihrem besonderen Tag schmälerten all diese Beschränkungen kaum. „Irgendwie ist es sogar ein besonderes Fest“, sagte Letizia im Hinblick auf die coronabedingte Ausnahmesituation. Und Manuel war, wie die anderen auch, nach dem Gottesdienst schon gespannt auf seine Geschenke. Die Kinder nahmen es also gelassen. Am kommenden Sonntag geht im Festgottesdienst um 10 Uhr die zweite Gruppe der Seelsorgeeinheit zum Tisch des Herrn.