Herr Morath, mit welchen persönlichen Erwartungen sind Sie ins Amt gestartet?

Großartige Erwartungen stellte ich vorab keine. Mir ist bewusst, dass sich nur etwas mit viel Engagement und guter Vorbereitung ein wenig lenken lässt. Doch was ich nicht erwartet habe, war, dass ein so gutes Verhältnis zwischen den Räten entstehen kann.

Wie persönlich gut aufgenommen fühlten Sie sich in das Gremium beziehungsweise in Ihre Fraktion?

Ich würde sagen, die Fraktion ist für mich wie eine Familie.

Erhielten Sie Unterstützung seitens der Verwaltung, sich über Ihre Rechte und Pflichten als Ratsmitglied umfassend zu informieren? Welche?

Die Verwaltung ist bestrebt, uns über die nötigen Rechte und Pflichten zu informieren, beispielsweise durch Klausurtagungen und ein Handbuch Rechtswissenschaften.

Wie empfinden Sie die Diskussionskultur im Rat?

Die Diskussionen laufen bis jetzt immer recht gesittet und demokratisch ab. In aller Regel bleiben die Diskussionen auch sachlich, in einzelnen Fällen kann es mal emotional werden. Das gehört meiner Meinung nach nicht an den Ratstisch, ist aber sicher nicht immer einfach.

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Welche kommunalpolitischen Themen brennen Ihnen unter den Nägeln?

Mir liegt das Bauwesen, die Landwirtschaft und das Gemeinwohl der Bürger sehr am Herzen.

Wie haben Sie die Monate ohne Sitzung in der Corona-Phase empfunden? Wurden Sie in dieser Phase von der Verwaltung und der Fraktionsspitze ausreichend über Entwicklungen informiert oder hätten Sie sich mehr gewünscht?

Die Infos der Verwaltung kamen per E-Mail recht unkompliziert bei mir an, der direkte Kontakt der Bürgermeisterstellvertreter ins Rathaus brach sozusagen nie ab. So konnten auch wir uns in der Fraktion telefonisch gut austauschen und beraten.

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Hat sich Ihre Einstellung zur kommunalpolitischen Arbeit in Bonndorf geändert, seit Sie selbst im Gremium mitwirken? Haben Sie beispielsweise mehr Verständnis dafür, dass die Mühlen der Verwaltung manchmal nur langsam mahlen, oder durchaus Wünschenswertes nicht, oder nicht sofort umsetzbar ist?

Meine Einstellung zur Kommunalpolitik hat sich bis jetzt nicht geändert. Ich bin Feuerwehrkommandant und arbeite daher schon ein paar Jahre mit der Verwaltung zusammen. Es läuft nicht immer so wie man sich es wünscht oder besser gesagt wie einem die Nase gewachsen ist. Trotz allem leben wir in einer Demokratie, die ich zu schätzen weiß, und in aller Regel kommt es auch zu einem akzeptablen Gesamtergebnis.

Das sagen die anderen neuen Gemeinderäte über ihre Arbeit

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