Zum dritten Mal in Folge findet das traditionelle Weihnachtstheater des Turn- und Sportvereins Bonndorf am Stephanstag nicht statt. TuS-Vorsitzender Norbert Plum bedauert das sehr. „Wir hatten ein Stück ausgewählt und hätten auch genügend Schauspieler gehabt. Als aber Ende Oktober, Anfang November klar wurde, wie sich die Pandemie entwickeln würde, haben wir uns bereits dort zur Absage entschlossen“, sagt der gleichzeitige Regisseur des Theaters. Obwohl einige Schauspieler sogar in Aussicht stellten, dann eben vor sehr kleinem Publikum fünf oder sechs Mal auf die Bühne zu treten, fiel diese Entscheidung.

2019 scheiterte die Aufführung des Weihnachtstheaters am Mangel an weiblichen Darstellern, ein Jahr später machte die Corona-Pandemie alle Theaterpläne zunichte – so wie auch jetzt erneut. „Nächstes Jahr, wenn der TuS 150-jähriges Jubiläum feiert, wollen wir unbedingt wieder auf die Bühne“, bekräftigt Norbert Plum.

Und er verrät schon jetzt, dass dann einige neue Bühnentalente zu sehen sein werden. Denn die Tradition des Weihnachtstheaters ist so alt wie der Turn- und Sportverein selbst. Die gelte es, zu wahren – auch wenn Sport und Theater nichts miteinander zu tun haben, jedenfalls auf den ersten Blick.