Gerungen wurde im Gemeinderat Bonndorf in der jüngsten Sitzung um die Bestückung der Projektliste zum Investitionsplan für das laufende Haushaltsjahr. Die in den vergangenen Wochen vorgestellten Projekten Mountainbikepark und Fitnessparcours wurden aufgenommen. Die Idee eines Trekkingcamps soll im Auge behalten werden.

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Aufgenommen, allerdings mit einem Sperrvermerk versehen, wurde die Einrichtung eines Fitnessparcours (50.000 Euro). Stadtrat Tilman Frank (SPD) regte an, zunächst eine kommunale Gesamtplanung des Arbeitskreises Tourismus und Freizeitangebote abzuwarten, bevor abschließend entschieden werde.

Marika Keßler (Bürgerliste) sprach sich dafür aus, dass die Stadt den Parcours finanzieren und pflegen sollte. Patricia Schwanke-Kech (Bürgerliste) war angetan von der Idee. Unglücklich über den in die Diskussion eingebrachten möglichen Standort im Japanischen Garten zeigte sich Heidi Saddedine (SPD). Sie fürchtet wegen des zu erwartenden Lärms um diese „Oase der Ruhe“.

Aufgenommen wurde in die Projektliste zum Investitionsplan der Mountainbikepark (15.000 Euro). Überzeugt hatte das Gremium bereits eine Projektvorstellung des Skiclubs Bonndorf im vergangenen November, wie Marika Keßler, Heidi Saddedine und Martin Sedlak (CDU) betonten. Bürgermeister Marlon Jost unterstrich, dass der Park eine städtische Einrichtung werde und dass es sich nicht um eine Förderung des Skiclubs handele, der das Projekt lediglich unterstütze.

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Gestrichen wurde das Projekt Trekkingcamp (10.000 Euro), es stieß jedoch in den Reihen des Gemeinderats auf Sympathie. Eine solche Einrichtung sollte die Stadt mit Blick auf sanften Tourismus, den etwa der Schluchtensteig biete, im Auge behalten, äußerte sich Martha Weishaar (CDU). Sie regte an, dass Wutachranger Martin Schwenninger und Stadtförster Steffen Wolf noch in diesem Jahr eine für ein Trekkingcamp geeignete Fläche vorschlagen sollen.

Für ein solches Vorhaben seien hohe Zuschüsse zu erwarten. Zu überlegen sei, ob ein privater Betreiber eines solchen Camps zu finden sei. Dies sei eine Diskussionsgrundlage, über die man weitere Überlegungen anstellen könne, so Marika Keßler.