„S‘garret scho, aber s‘lauft no“, so die Antwort von Bruno Zehnder auf die Frage, wie es denn so geht. Verstehen tut man sofort, was er meint. Und dass es ab und zu „garret“ bei den gestandenen Männern der Altersmannschaft der Feuerwehrabteilung Gündelwangen, die sich zum Arbeitseinsatz auf den Grünflächen beim Friedhof in Gündelwangen zum Arbeitseinsatz getroffen hatten, ist verständlich. Hartmut Neipp und Hubert Zehnder, beide Jahrgang 1953, waren die Jüngsten, Willi Hug mit bald 87 Jahren der Älteste.

Spaß an der Arbeit

Die freiwillige Arbeit für den Ort bewältigt die Gruppe nach wie vor mit Freude, sie fühlen sich verpflichtet. Und vielleicht hatten sie noch viel mehr Freude daran als sonst in diesen Zeiten. Ein Hauch von Normalität tut gut, und auch Meinrad Selz, ohnehin kein Kind von Traurigkeit, wirkte noch eine Spur fröhlicher als sonst, als er schwungvoll mit dem Schubkarren zum Treffpunkt kam. Dort spritzte Ottmar Hofmeier mit dem Gartenschlauch das Arbeitsgerät ab, bevor sie alles wieder aufluden und im gehörigen Coronaabstand nach Hause zogen.

Nächster Einsatz kommt bestimmt

Es war der zweite Arbeitseinsatz der Altersmannschaft der Feuerwehrabteilung Gündelwangen beim Friedhof in diesem Jahr. Und weitere werden folgen, versprachen die Männer nach diesem Einsatz.